D‘Avino und Jordanic suspendiert

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Ugur Albayrak will die U23 der Offenbacher Kickers nach vier Niederlagen in Serie in Klein-Karben wieder zu einem Sieg führen.

Offenbach (leo) ‐ Am Samstag startet die Fußball-Hessenliga in eine englische Woche: Über Ostern stehen zwei weitere Spieltage an.

Germania Ober-Roden - RSV Würges (Sa., 15.00)

„Gegen Würges müssen drei Punkte her. Bei der Tabellenkonstellation müssen eigentlich aus jedem Spiel drei Punkte her“, sagt Sasan Tabib, Teamchef der Germania (17./24) vor der Partie gegen den RSV (9./39). Denn im Kampf um den Klassenerhalt brauchen die Ober-Rodener jeden Zähler. „Nach dem enttäuschenden Ergebnis in Fernwald ist es umso wichtiger, am Samstag zu gewinnen.“ Die Germania schöpft personell aus den Vollen, auch die Rotsperre von Gökhan Öztas ist abgelaufen.

Unter der Woche gewannen die Germanen ihr Pokalspiel in Groß-Bieberau mit 6:0. „Das war allerdings kein Maßstab“, antwortet Tabib auf die Frage, ob sich ein Spieler nachdrücklich für die Partie gegen Würges empfohlen habe. Immerhin sammelten Spieler wie Rückkehrer Darian Popovic oder Anton Kniller nach Verletzungspause wichtige Spielpraxis.

„RSV-Angreifer Steffen Moritz ist immer für ein Tor gut. Insgesamt hat Würges aber nicht die großen Namen, tritt aber als Mannschaft auf und findet über den Kampf zum Spiel“, weiß Germania-Trainer Ricardo Bastias.

Rot-Weiss Frankfurt - Viktoria Urberach (Sa., 15.00)

„Wir wissen schon gar nicht mehr, wie unser Sportgelände aussieht“, sagt Urberachs Trainer Thomas Epp. In Frankfurt (3./44) müssen die Urberacher (11./37) zum vierten Mal hintereinander auswärts ran. Und mit den Spielen in Eschborn (Gründonnerstag) und Ober-Roden (Ostermontag) folgen noch zwei weitere Auswärtsaufgaben. Und in der Fremde sind die Urberacher mit neun Punkten aus 13 Partien alles andere als eine Macht.

„Das ist natürlich unglücklich, aber damit müssen wir umgehen“, erklärt Epp. „Rot-Weiss ist derzeit in einer guten Verfassung. Das Hinrundenspiel hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Aber mein Ex-Torwart Qosa hat leider alles gehalten“, erinnert sich Epp an das 0:0 aus dem September vergangenen Jahres. „Das 2:2 am vergangenen Wochenende in Aschaffenburg hat uns Mut gemacht, allerdings müssen wir in Frankfurt noch eine Schippe drauflegen. Rot-Weiss ist jedenfalls Favorit.“

KSV Klein-Karben - Kickers Offenbach II (Sa., 16.00)

„Die spielen gegen den Abstieg, werden um jeden Zentimeter Boden kämpfen“, warnt Jürgen Baier, Trainer der Kickers (7./41) vor den Wetterauern (15./22). „Wir müssen schauen, dass wir wieder in die Spur kommen“, sagt Baier nach zuletzt vier Niederlagen hintereinander. „Um in der Spitzengruppe zu bleiben, brauchen wir einen Sieg.“

Als Dritter waren die Kickers in die Winterpause gegangen, jetzt sind sie nur noch Siebter. Bis die Offenbacher aber bei zwei Partien Rückstand wieder mit den übrigen Vereinen gleichziehen, wird es Ende April: Das letzte Nachholspiel bei Germania Ober-Roden wurde auf Mittwoch, 21. April, terminiert.

Am vergangenen Wochenende unterlagen die Kickers dem Tabellenvierten Waldgirmes mit 0:2. „Das war eine Spitzenmannschaft, aber wir hatten in der ersten Hälfte drei 100-prozentige Torchancen. Da liegt auch unser Manko, hier macht sich der Weggang von Daniele Fiorentino bemerkbar. Ansonsten waren wir aber auf Augenhöhe“, erläutert Baier. „Allerdings müssen wir in Führung gehen, sonst bekommen wir Probleme.“

Nicht im Kader gegen Klein-Karben stehen Torhüter Stefan Jordanic und Salvatore D‘Avino. Die beiden äußerten sich über Nichtberücksichtigung und Auswechslung in einer Art und Weise, die der OFC nicht akzeptiert. Beide wurden daher vorerst aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen, werden auch nicht am Training teilnehmen. „So geht das nicht, da werden wir drüber reden müssen“, erklärt Jürgen Baier.

Quelle: op-online.de

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