Sportfreunde Seligenstadt

Defensive gewinnt trotz Niederlage an Stabilität

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Das Auftaktspiel verloren die Sportfreunde gegen Alzenau mit 0:1.

Seligenstadt - Gleich fünf neue Spieler standen am ersten Spieltag gegen Bayern Alzenau (0:1) in der Startformation des Fußball-Hessenligisten Sportfreunde Seligenstadt. Co-Trainer Karlo Wöll hat das Quintett genau unter die Lupe genommen.

Mike Wroblewski (25/Torwart): „Er hat seine Sache sehr gut gemacht, zwei, dreimal gut pariert. Und diszipliniert und lautstark Abwehr und Mittelfeld dirigiert.“

Michele Piarulli (31/Innenverteidigung): „Man hat nicht gemerkt, dass er zuletzt unterklassig gespielt hat. Wir kennen ihn ja aus Jügesheimer Zeiten. Er hat alle Kopfballduelle und Zweikämpfe gewonnen.“

Melih Gültekin (26/Innenverteidigung): „Er hat sich schon sehr gut integriert, spielt sicher seinen Part herunter, hat die Klasse für die Hessenliga. Wie Piarulli auch muss er noch konsequenter nach vorne spielen.“

Christopher Reinhard (30/Zentrales Mittelfeld): „Ein Glücksgriff für die Sportfreunde, allerdings fehlt noch die Abstimmung mit Christoph Stefani. Er kann den Ball halten und auch den tödlichen Pass spielen. Er hatte gegen Alzenau allerdings keine Gelegenheit, hat noch Luft nach oben, ist aber eine absolute Verstärkung.“

Carlos McCrary (23/Angriff): „Er hat sich sehr bemüht und läuft unheimlich viel. An den Laufwegen müssen wir aber noch arbeiten.“

In Evangelos Bellos (24/Angriff) und Marius Löbig (22/Abwehr) kamen in den letzten 20 Minuten zwei weitere Zugänge zum Einsatz. Löbig sollte weitere Konter der Alzenauer vermeiden, Bellos das Offensivspiel beleben. „Evangelos hat kein leichtes Jahr hinter sich, ist aber auf einem guten Weg“, ist Wöll zuversichtlich.

Sportfreunde verlieren gegen Alzenau

„Die Jungs kennen sich erst knapp fünf Wochen, die Mannschaft braucht noch Zeit und muss weiter zusammen gewachsen“, sagt Wöll und zeigte sich mit dem konditionellen Zustand der Mannschaft zufrieden: „Sonst hätten wir im Endspurt in Unterzahl nicht auf den Ausgleich drängen können.“

Wroblewski, Piarulli und Gültekin deuteten trotz der Niederlage in vielen Situationen an, dass sie der Abwehr den zuletzt vermissten Halt geben können und die Defensive stabilisieren. Im Offensivspiel ist noch viel Luft nach oben. Marcel Kopp, der gegen Alzenau den besten Eindruck hinterließ, fällt nach seiner Roten Karte aber vorerst aus. leo

Quelle: op-online.de

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