Hessenliga

Derby mit besonderer Motivation

Offenbach (leo) - Eine echte Herausforderung erwartet die Hessenliga-Fußballer der TGM SV Jügesheim am Samstag um 15 Uhr, wenn die Rodgauer als Tabellenzweiter beim punktgleichen Klassenprimus KSV Baunatal gastieren.

„Vergangene Saison haben wir gegen die Baunataler zweimal unentschieden gespielt. Warum soll uns das in dieser Saison nicht wieder gelingen“, fragt Jügesheims Trainer Lars Schmidt.

Und der Ex-Profi erklärt weiter: „Die Tabelle zeigt ganz klar, wo beide Mannschaften ihre Stärken und Schwächen haben.“ Baunatal stellt mit 37 Treffern die beste Offensive der Liga, Jügesheimer war dagegen erst 16 Mal erfolgreich. Während die TGM SV mit zehn Gegentoren aber die beste Defensive der Liga stellt, holten die Nordhessen den Ball bereits 21 Mal aus dem eigenen Netz.

In den Nordderbys schwer getan

„Wenn Baunatal ins Rollen kommt, wird es sehr schwer“, weiß Schmidt, „in den Nordderbys hat sich der KSV schwer getan, ansonsten aber bisher meist souverän aufgespielt.“ Ausgerechnet in den Derbys gegen den FSC Lohfelden (1:3) und zuletzt gegen den OSC Vellmar (1:2) kassierten die Baunataler vor eigenem Publikum Niederlagen. Gegen Vellmar sahen zudem Innenverteidiger Mario Wolf und Torjäger Manuel Pforr die Rote Karte.

Zur gleichen Zeit erwartet Kickers Offenbach II den FC Viktoria Urberach zum Derby. In der Tabelle rangieren die Kickers als Sechster noch drei Punkte vor den Rödermarkern (Platz elf). Doch die Viktoria ist im Kommen, ist seit acht Pflichtspielen ungeschlagen. Dagegen holte der OFC aus den vergangenen drei Partien nur einen Zähler.

Offenbachs Co-Trainer Udo Klein erklärt: „Urberach ist deutlich stärker einzuschätzen als der elfte Platz. Ich denke, bis zur Winterpause steht die Viktoria unter den ersten fünf Mannschaften. Man muss beachten, welche Rolle Urberach in den vergangenen Jahren in der Hessenliga gespielt hat.“ Die Kickers setzen auf ihre technischen Fertigkeiten, Leidenschaft und Laufbereitschaft. „Und wir müssen vor dem Tor noch konzentrierter auf den Abschluss hinarbeiten“, fordert Klein.

Keine Zufriedenheit nach den jüngsten Erfolgen

Die Urberacher wollen an die gute zweite Hälfte vom 5:2-Sieg gegen Rot-Weiß Darmstadt anknüpfen, wissen aber auch: „Der OFC hat in den vergangenen Partien nicht viel erreicht und steht ein wenig unter Druck“, meint Viktoria-Trainer Thomas Epp. „Bei uns darf nach den jüngsten Erfolgen keine Zufriedenheit einkehren, wir müssen weiter Gas geben. Bis Platz drei sind es nur sechs Punkte, bis zu einem Abstiegsplatz aber auch nur zwei. Wir spielen in der kommenden Woche zu Hause gegen Hünfeld und haben es in der Hand, ob das ein Druckspiel wird oder nicht.“

Dass mit Torhüter Lazar Kacarevic, Renato Tusha, Stanko Pavlovic und Domenico Di Rosa vier Ex-Offenbacher für die Viktoria auflaufen, verleiht der Partie einen zusätzlichen Reiz. Bei den Kickers brennen die ehemaligen Urberacher Janis Gadanac und Mostafa El Aadmi auf einen Einsatz gegen ihren Ex-Klub.

Quelle: op-online.de

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