Handball-Landesliga Frauen

FSG Dieburg übernimmt die Tabellenführung

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Offenbach - Die FSG Dieburg/Groß-Zimmern/Babenhausen ist mit einem 25:18 gegen die HSG Dietzenbach erfolgreich aus der Feiertagspause der Handball-Landesliga der Frauen gekommen und hat dank der 18:29-Niederlage von Spitzenreiter HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden beim neuen Tabellendritten TV Langenselbold die Tabellenführung übernommen.

FSG Dieburg/Groß-Zimmern/Babenhausen – HSG Dietzenbach 25:18 (11:11)

Dietzenbach ging nach von Hektik auf beiden Seiten geprägter Anfangsphase 4:1 in Führung. Es folgten jedoch wieder unkonzentrierte Würfe und technische Fehler, so dass sich die FSG zum Halbzeit-11:11 kämpfen konnte. Nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Waldemar Rack wirkten die FSG-Damen wacher und zogen innerhalb weniger Minuten auf vier Tore davon. Außerdem schafften sie es, das schnelle Spiel der HSG zu unterbinden. „Uns fehlte der Druck und die Durchsetzungskraft“, kritisierte HSG-Trainer Matthias Jünger. „Wir sind zwar jetzt Tabellenerster, aber das heißt auch, dass jedes Spiel ein Endspiel ist“, warnte Rack gleich wieder.

Spielfilm: 1:4 , 4:6, 6:6, 7:9, 11:11 – 14:12, 17:14, 21:14, 24:16, 25:18

Zeitstrafen: 2:1 – 7m: 5/5 – 1/3

FSG Dieburg/Groß-Zimmern/Babenhausen: Steinmetz, Buschmann; Wiedekind (5), Amann (39, Färber (2), Nikolov, Raab, Scherer, S. Puknus (6/5), Hapke (2), M. Puknus (7), Untch

HSG Dietzenbach: Holzmann, Held; Luberecka, Stadter (6), Binder, Rotter (2), Toprak (3/1), Becker (2), Subay (1), Lang (1), Lehr, Seitel (1), Demelt (2)

Frauen der HSG Dietzenbach verlieren Derby

TuS Griesheim – HSG Rodgau Nieder-Roden 26:28 (14:13)

Nach vier Niederlagen in Folge verbuchten die Rodgauerinnen nach einem spannenden, hart umkämpften Spiel beim Schlusslicht unter ihrem neuen Trainer Joachim Rhein den ersten Sieg, durch den sie sich mit 11:13 Punkten auf Rang sieben verbesserten. „Nur über den Willen und den Kampf kann man solche Spiele gewinnen“, hatte Rhein sein Team eingeschworen. Nach individuellen Fehlern in der Abwehr und fünf ungenutzten klaren Chancen ging die HSG erst beim 25:24 erstmals in Führung. Beim 26:26 hatten die Rodgauerinnen die stärkeren Nerven. Verena Simon und Anna Bretz warfen die Siegtreffer.

Zeitstrafen: 3:4 – 7m: 7/9 – 4/5

HSG Rodgau: Wostruha, Bäcker; Peter, Bretz (4), Stresow (3), Milner, Simon (3), L. Keller (4), Kolb (4), Krings, Pietschmann, K. Keller, Reising, Resch (9/4)

HSG Langen – HSG Fürth/Krumbach 25:26 (14:13)

Die Langenerinnen verschliefen die erste Viertelstunde (4:8). Erst dann fanden sie ins Spiel, nutzten ihre Chancen im Angriff besser und agierten in der Abwehr wacher. In der 28. Minute führten sie 14:12, kassierten aber kurz vor dem Halbzeitpfiff noch das 14:13. „Nach dem 15:13 gelang es uns leider nicht, die Führung aufzubauen“, ärgerte sich Trainer Michael Jung. Der Tabellenachte aus Fürth schloss immer wieder auf ein Tor auf und ein individueller Fehler im Angriff reichte, um Fürth den Ausgleich zu bescheren. In der 51. Minute führten die Gäste mit zwei Toren und der HSG Langen gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Mit 5:19 Punkten bleiben die Langenerinnen Vorletzter.

HSG Langen: Hofmann, Neumann; Eckert (3), Wannemacher (5/5), Kaiser (3), Michel (2), Becker (2), Stuart-Knill (1), Werwitzke (8/2), Böttcher, Gutzeit, Roth

TSV Klein-Auheim – HSG Maintal 25:19 (16:10)

Gestützt auf zwei gute Torfrauen agierten die Klein-Auheimerinnen (9. Platz, 8:14 Punkte) aus einer sicheren Abwehr heraus und ließen dem Tabellendritten Maintal im Derby nur wenig Platz. Durch schnelles Umschalten setzten sie die Gäste von Beginn an unter Druck. „Es ist uns gelungen, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Ein großes Lob an meine Mannschaft für die tolle, geschlossene Leistung“, sagte TSV-Trainer Frank Kaiser.

Spielfilm:3:1, 6:4, 9:6, 13:8, 16:10 – 17:13, 21:14, 23:15, 25:19

Zeitstrafen: 0:1 – 7m: 4/6 – 5/5

TSV Klein-Auheim: Horst, Menge; Balkan (5/2), Bauer, Drebes (2), Grosser (1), Kaschky (4/2), Picard, Rahmel (4), Reichl (6), Ricker, Wenzel, Ziemann (2), Zitting (1)

muth

Quelle: op-online.de

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