Nur Dillmann als Stürmer gefährlich

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Leicht entsetzt wirkt hier Urberachs Abdelilah Bentaayate. Gegen die U23 des FSV Frankfurt gingen die Viktoria-Stürmer wieder einmal leer aus, die Tore beim 3:6 erzielten Mittelfeldspieler Naser Selmanaj und Innenverteidiger Nils Wolf (2).

Urberach (leo) ‐ Mit neun Treffern bekamen die rund 100 Zuschauer in Urberach reichlich Unterhaltung geboten. 3:6 (0:3) verlor der heimische FC Viktoria gegen Meister FSV Frankfurt U23 und bleibt damit Tabellenelfter.

„Frankfurt ist die beste Mannschaft der Liga, ohne Wenn und Aber. Das haben sie wieder eindrucksvoll demonstriert“, zollte Urberachs Trainer Thomas Epp den Bornheimern Respekt. „Wir haben zu Beginn ordentlich dagegen gehalten.“ Doch nach dem 1:0 durch Ucar übernahm der FSV zunehmend die Initiative. „Wir sind sicherlich stärker als Vellmar, Schwalmstadt oder auch Marburg, aber gegen die Mannschaften an der Tabellenspitze fehlt uns in der Offensive die Qualität. Und derzeit kassieren wir auch zu viele Gegentore. Wir haben den sechstbesten Angriff, aber die wenigsten Stürmertore.“ Marc Dillmann traf bisher zehn Mal, das geht in Ordnung. Die übrigen Stürmer Christian Okpala (2/hat den Verein in der Winterpause verlassen), Egin Dogan (2/musste während der Hinrunde gehen) und Abdelilah Bentaayate (2) erfüllten die Erwartungen nicht. Bester Torschütze ist mit Kapitän Naser Selmanaj (14 Treffer) ein Mittelfeldspieler. Erfreuliches am Rande: Andreas Gross hat ebenfalls für die kommende Saison zugesagt. „Er hat sich sehr positiv entwickelt“, lobt Epp den ehemaligen Dornheimer, der sich in der zweiten Saisonhälfte in die Stammformation spielte.

Zufrieden mit der Partie war auch Frankfurts Trainer Ramon Berndroth, der am vergangenen Freitag seinen Vertrag als Cheftrainer der U23 des FSV um ein Jahr verlängert hatte. „Ich bin sehr zufrieden. Wir spielen ohne die Profis, die schon im Urlaub sind. Das Spiel hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Begeisterung der Jungs ist auf mich übergeschwappt. Wir haben sehr viele Torchancen herausgespielt, aber immer mit der nötigen Disziplin.“

Zur Pause war die Begegnung beim Stand von 0:3 schon gelaufen, nach dem 1:3 durch Naser Selmanaj (50./FE) vergaben die Urberacher noch eine Riesenchance zum 2:3. „Letztlich war der Sieg des FSV aber hochverdient“, meinte Epp. Als Björn Kräupl in der 58. Minute entkräftet ausgewechselt werden musste, und der Urberacher Trainer von seiner dünn besetzten Bank nur Haris Sejdovic einwechseln konnte, musste er auf insgesamt vier Positionen umbauen, um wieder Ordnung auf dem Platz zu haben. „Nochmal können wir nicht eine Halbserie mit so einem dünnen Kader bestreiten“, erklärte Epp.

Viktoria Urberach: Kacarevic – Kurek, Rhein, Wolf, Schwab – B. Kräupl (58. H. Sejdovic), Selmanaj – S. Sejdovic, Gross – Bentaayate (46. P. Kräupl), Dillmann

FSV Frankfurt U23: Soldevilla – Tilger, Dabanli, Pfeffer, Theodosiadis - Durur (79. Tayebi), Welzmüller (57. Alemdar), Galm, Skrypzak - Taylor (72. Ulbricht), Ucar

Tore: 0:1 Ucar (26.), 0:2 Skrypzak (29.), 0:3 Taylor (33.),1:3 Selmanaj (50./FE), 1:4 Tilger (75.), 1:5 Skrypzak (76.), 2:5 Wolf (85.), 2:6 Theodosiadis (86.), 3:6 Wolf (90.)

Schiedsrichter: Ide (Ohetal)

Zuschauer: 100

Quelle: op-online.de

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