Dritter Hochkaräter in nur vier Wochen

Nieder-Roden ‐ Dreimal hat die HSG Nieder-Roden in dieser Saison bereits mit einem Tor Unterschied verloren. „Die Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Pirna war sehr bitter, denn die Mannschaft hatte zumindest einen Punkt verdient gehabt“, bedauert Alexander Hauptmann, Trainer beim Handball-Drittligisten. Von Patrick Leonhardt

Dreimal waren die Nieder-Rodener in den bisherigen acht Saisonspielen aber auch chancenlos. In Köthen und Leipzig sowie gegen Gensungen. „Leipzig, Gensungen und Münden spielen in eigener Liga“, sagt Hauptmann.

Die TG Münden ist am Samstag (19.30 Uhr) der nächste Gegner der Nieder-Rodener und nach Gensungen und Leipzig der dritte Hochkaräter innerhalb von nur vier Wochen.

„Natürlich fahren wir zu jedem Auswärtsspiel, um zu gewinnen. Aber in Münden ist das ganz, ganz schwer“, weiß Hauptmann, dass seine Mannschaft beim Tabellenzweiten großer Außenseiter ist. Die Niedersachsen verfügen über eine sehr gute Defensive und einen wurfgewaltigen Rückraum. „Sie spielen sehr gut über die Außen und verfügen überhaupt über eine sehr starke Mannschaft“, sagt Hauptmann.

Doch trotz der Niederlage gegen Pirma zog der Nieder-Rodener Trainer aus dieser Partie einige positive Erkenntnisse. So deutete Neuzugang Wilm Hetkamp bereits im ersten Spiel seine Qualitäten an. Die HSG-Abwehr hat sich stabilisiert, die Torhüter zeigten eine gute Leistung. Nieder-Roden spielte sehr gut über den Kreis und über Rechtsaußen.

Daran wollen die Nieder-Rodener in Münden weiter arbeiten, ehe die wichtigen Spiele gegen Duderstadt, Bad Neustadt, Bernburg, Lehrte und Kassel anstehen, gegen die die HSG punkten muss.

Freddy Lang, der zu Wochenbeginn krankheitsbedingt fehlte, steigt heute wieder in das Training ein und gehört auch in Münden wieder zum Kader. Philipp Keller, der sich derzeit auf Klassenfahrt befindet, kommt direkt zum Spiel beim Tabellenzweiten.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare