Verbandsliga: Die aktuellen Ergebnisse

Elfmeter in der 89. Minute verdirbt Tammaoui den Einstand

Offenbach - Missglückter Einstand für den neuen OFC-Trainer Zaki Tammaoui: Durch ein Strafstoßtor unterlag die zweite Mannschaft der Offenbacher Kickers im Kellerduell der Fußball-Verbandsliga Süd beim FC Fürth mit 0:1.

Die Spvgg. 03 Neu-Isenburg musste sich im Verfolgerduell gegen den FC Kalbach mit einem 0:0 begnügen. Viktoria Urberach trotzte dem Tabellenzweiten VfB Ginsheim ein 1:1 ab, das gleiche Ergebnis brachte die Kickers-Viktoria Mühlheim aus Darmstadt mit. Die TS Ober-Roden besiegte den starken Aufsteiger Vatanspor Bad Homburg mit 1:0. Unter der Woche steht für die Verbandsligisten bereits der nächste Spieltag an.

TS Ober-Roden - Vatanspor Bad Homburg 1:0 (0:0):  „Ich bin sehr zufrieden, denn Bad Homburg war ein unangenehmer Gegner. Wir haben von Minute zu Minute die Partie besser in den Griff bekommen und uns nach der Pause fünf, sechs 100-prozentige Torchancen erspielt“, meinte TSO-Trainer Zivojin Juskic. Der entscheidende Treffer fiel aber erst sieben Minuten vor Spielende, als Mario Gotta einen Eckball von Tim Schöppner einköpfte. „Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet, keine Chancen zugelassen und nach der Pause zielstrebiger nach vorne gespielt“, lobte Juskic die Leistung seiner Elf. Gotta traf den Pfosten, der eingewechselte Hakan Firat scheiterte zweimal im Eins-gegen-Eins, ehe Gotta doch noch erfolgreich war.

Rot-Weiß Darmstadt - Kickers-Viktoria Mühlheim 1:1 (0:1):  „Wir mussten zur Pause mindestens mit 3:0 führen“, meinte KVM-Trainer Raduan Belaajel angesichts der vielen guten Torchancen der Gäste. Das bestätigte auch Darmstadts Spielausschusschef Bodo Mattern: „Da hatten wir Glück.“ So blieb es aus Mühlheimer Sicht beim knappen 1:0 durch Mostafa El Aadmi (3.). Endlich aber einmal verteidigten die Mühlheimer auch bei Standards gegen sich gut, zuletzt war das die große Achillesferse des Aufsteigers.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Gäste zweimal Alu-Pech, dann glichen die Rot-Weißen mit einem glücklichen Strafstoß zum 1:1 aus. Mühlheim hatte die Partie weiter im Griff, kam aber nicht mehr zu den klaren Chancen wie in Durchgang eins. Was auch daran lag, das der herausragend agierende El Aadmi nach 73 Minuten die Ampelkarte sah. Ärgerlich für Mühlheim war auch die Rote Karte für Darmstadts Ali Koyuncu in der 87. Minute: Austine Okoro stürmte alleine auf das Rot-Weiß-Tor zu, wurde aber kurz vor dem Strafraum gefoult. „Ich hätte lieber auf Rot und den Freistoß verzichtet, mit Sicherheit hätte er das 2:1-Siegtor erzielt“, meinte Belaajel. Und Mattern stellte fest: „Wir hatten unsere beste Phase, als wir in Unterzahl gespielt haben.“

Viktoria Urberach - VfB Ginsheim 1:1 (0:1):  „Die erste Hälfte ging klar an Ginsheim, da waren wir viel zu lethargisch“, meinte Urberachs Trainer Max Martin. Folgerichtig gingen die Gäste durch einen direkt verwandelten Freistoß von Jörg Finger in Führung. Nach deutlichen Worten durch den Trainer in der Pause lief es bei den Hausherren in Abschnitt zwei besser. „Wir waren aggressiver in den Zweikämpfen, haben in der Offensive die Bälle länger gehalten. Die zweite Hälfte ging an uns, das Unentschieden ist daher verdient“, stellte Martin fest. Auf Vorlage von Christian Wiesner erzielte der zur Pause als zweite Spitze eingewechselte Aziz Ürüm das verdiente 1:1 (61.).

TS Ober-Roden bezwingt KV Mühlheim: Fotos

Spvgg. 03 Neu-Isenburg - FC Kalbach 0:0: „Das war ein ausgeglichenes Spiel, unsere Abschlussschwäche ist ja bekannt. Kalbach hatte in der ersten Hälfte zwei, drei gute Chancen, einen echten Aufreger gab es allerdings nicht“ , meinte Neu-Isenburgs Sprecher Ulrich Schmidt. „Die Partie plätscherte vor sich hin, mit dem Unentschieden können sicherlich beide Mannschaften gut leben.“ Die 03er warten damit in der Liga seit 182 Minuten auf einen eigenen Treffer.

FC Fürth - Kickers Offenbach II 1:0 (0:0):  Bitter für die Offenbacher: Erst in der vorletzten Minute erzielte der Aufsteiger durch einen Strafstoß von Robby Zingle das Siegtor. „Die Partie war ausgeglichen, eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, meinte der neue Offenbacher Trainer Zaki Tammaoui. „Der Elfmeter war einer, da haben wir uns nicht clever genug verhalten, da fehlte die nötige Erfahrung. Wir müssen jetzt einfach weitermachen.“ Trotz der Niederlage gewann Tammaoui auch positive Erkenntnisse: „Die Einstellung hat gestimmt, die Mannschaft hat alles gegeben. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, aber ich bin sicher, dass die Mannschaft auch nach dieser unglücklichen Niederlage wieder aufsteht.“ Im Endspurt sah Kevin Müller noch die Rote Karte.

Quelle: op-online.de

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