Am Ende trotzdem nur im Mittelfeld?

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Fatih Yakut (in Blau) bot beim 3:1 der Hassia gegen Lorsch eine ordentliche Leistung.

Dieburg (jd) ‐ „The same procedere as last year?“ – dieselbe Prozedur wie im letzten Jahr? Die Frage, die der Butler im Silvester-Sketch „Dinner for one“ in schöner Regelmäßigkeit stellt, ehe er wieder über das Tigerfell auf dem Boden stolpert, könnte man auch der ersten Fußball-Mannschaft des SC Hassia stellen. Denn die Geschehnisse der Vorsaison scheinen sich auch in der Spielzeit 2010/2011 zu ereignen.

Schwacher Saisonstart, Heimniederlage gegen Schneppenhausen, dann Siegesserie dank treffsicherer Offensive, dazu ein immer besser werdender Pierre Kampka: All das gibt es aktuell auch und war schon im vergangenen Jahr so. Geht es so weiter, wird die Hassia gen Winterpause hin schwächer, der Trainerstuhl wackelt ab November und die Runde wird auf einem guten Mittelfeldplatz beendet.

Coach Michael Motz dürfte freilich hoffen, dass es kein derart gleichartiges Déjà-vu am Wolfgangshäuschen gibt, denn auf dem Trainerstuhl des Sportclubs macht es zurzeit durchaus Spaß. Zumindest wenn man die letzten 20 Minuten beim 3:1-Sieg gegen die Turnvereinigung Lorsch ausblendet.

Lorsch wachte erst in der 70. Minute auf

Bis dahin nämlich hatte die Hassia ihren Gegner im Griff und in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg gelegt. Nach seinen drei Treffern in Hofheim war Pierre Kampka erneut kaum zu bremsen, traf zum 1:0 (16. Spielminute). Auch das 2:0 markierte der junge Dieburger (34.), nur eine Minute später legte er uneigennützig und präzise das 3:0 vor, über das sich der erneut in der Offensive eingesetzte Salvatore Miseri freuen durfte. Wieder ließ sich Torsten Schnitzer weit zurückfallen, kam somit öfter in Ballbesitz und setzte seine Offensivpartner aus dem Mittelfeld heraus mehrfach gut in Szene.

Gegen nicht schlechte, aber hinten langsame und vorne eher harmlose Lorscher verwaltete der Sportclub nach der fulminanten ersten Halbzeit im zweiten Abschnitt zunächst problemlos, bevor die Gäste, die bis dahin ebenso viele Punkte wie die Gastgeber gesammelt hatten, noch einmal ihre Chance witterten. Ab der 70. Minute kam Lorsch vermehrt zu Chancen und bei Dieburg lief nichts mehr zusammen. Bei schwüler Witterung fiel allerdings nur noch das 1:3 für die Turnvereinigung (83.), die die Hassia nicht mehr wirklich in die Bredouille brachte.

Fast gegen alle Spitzenteams schon gespielt

Mit nun zwölf Punkten steht der Sportclub gut da und kann beim Blick auf die Tabelle feststellen, dass er bisher schon gegen fast alle Spitzenteams gespielt hat und demnächst vor allem auf Widersacher aus unteren Tabellenregionen treffen wird. Ausnahme ist das nächste Spiel am Sonntag um 15 Uhr beim VfB Ginsheim: Der Gegner steht aktuell auf Platz zwei, gewann am Sonntag mit 4:0 in Münster. Die Hassia rangiert nunmehr auf Rang drei der Tabelle und bestreitet somit am Wochenende ein echtes Spitzenspiel.

Die Aufstellung des SC Hassia:Sascha Krichbaum – Mats Böttler, Gaetano Sirna, Daniel Christ, Benjamin Kampka – Salvatore Miseri, Alex Gerlitz, Torsten Schnitzer, Fatih Yakut, Mark Braun – Pierre Kampka (Tobias Catta, Marcel Poth, Mustafa Zeyrek).

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