3. Liga

Endspieltaktik funktioniert

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Durchgesetzt: Gleich vier Spielerinnen des HV Chemnitz schauen Jana Göbel hinterher, der fünf Tore für die HSG Rodgau gelangen. 

Nach zehn sieglosen Partien (zwei Punkte) hatten die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Ost endlich wieder einmal Grund zum Jubeln.

Nieder-Roden – Und wie: Gegen den HV Chemnitz fuhr der Aufsteiger mit 31:20 (14:8) seinen dritten Saisonsieg ein und zog in der Tabelle wieder an der TSG Ober-Eschbach vorbei. „Wir haben ein Lebenszeichen von uns gegeben. Wir schauen nur noch auf uns, jedes Spiel ist ein Endspiel für uns. Dieses positive Gefühl müssen wir mitnehmen“, sagte HSG-Trainer Matthias Jünger.

„Endlich ist der Knoten einmal geplatzt“, freute sich Jünger. Die Nieder-Rodenerinnen spielten etwas defensiver als bisher und boten ihre bisher beste Abwehrleistung in der laufenden Saison. Torhüterin Julia Kretschmer erwischte zudem einen Sahnetag, war in der ersten Hälfte kaum zu bezwingen. Dabei hatte die HSG einige Personalsorgen. Christine Burgard und Julia Koß fielen verletzungsbedingt aus, Pia Magnago kam nur für die Strafwürfe auf das Parkett. Aufgrund der Ausfälle rückte Katharina Ochs aus der zweiten Mannschaft in den Kader auf, kam aber nicht zum Einsatz.

Im Angriff zeigten die Nieder-Rodenerinnen endlich einmal die nötige Durchschlagskraft. „Wir hatten nur zehn Fehlwürfe, waren sehr effektiv“, sagte Jünger. Vor allem Jana Heßler, die zehnmal erfolgreich war.

Mit einem 5:1-Start legte die HSG gleich zu Beginn den Grundstein für den dritten Saisonsieg. Beim 7:6 waren die Gäste aus Sachsen nochmals dran, doch mit drei Toren hintereinander zog Nieder-Roden schnell wieder davon. Nach einem weiteren 4:0-Lauf führte die HSG zur Pause bereits mit sechs Toren Vorsprung. Und auch nach dem Seitenwechsel ließen die Rodgauerinnen nichts anbrennen und zogen bis auf elf Tore davon. „Wir haben über 60 Minuten alles in die Waagschale geworfen“, so Jünger.

Spielfilm: 5:1 (10.), 7:6 (18.), 10:6 (24.), 10:8 (26.), 14:8 - 17:12 (40.), 22:13 (46.), 26:18 (56.), 29:18 (59.), 31:20

Zeitstrafen: 2:4 - 7m: 5/6 - 3/3

HSG Rodgau Nieder-Roden: Kretschmer, Menge; Ochs (n.e.), Bretz (3), L. Keller (2), Bulic (1), Gotta (2), Magnago (5/6), K. Keller (1), Stöhrer, Göbel (5), Hess (2), Heßler (10)  leo

Quelle: op-online.de

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