Kreisoberligaspiel Zeppelinheim gegen Klein-Welzheim

Sportgericht verhängt Doppelniederlage: erst verlegt, dann verloren

Offenbach - Das Verbandssportgericht hat nach einem Einspruch ein Urteil des Fußball-Kreissportgerichts Offenbach aufgehoben. Nach einer missglückten Verlegung des Kreisoberligaspieles TuS Zeppelinheim - TuS Klein-Welzheim am 17. März hatte das Kreissportgericht eine Neuansetzung verfügt.

 

Doch nach dem Einspruch des Präsidiums des Hessischen Fußball-Verbandes wurde diese Neuansetzung zurückgenommen. „Die Begegnung wird für beide Mannschaften mit 0:3 als verloren gewertet. Zudem wurde jeweils eine Geldstrafe von 25 Euro verhängt“, sagt Kreisfußballwart Jörg Wagner. Begründung: Beide Vereine hatten das Spiel eigenmächtig verlegt, obwohl die Frist dazu abgelaufen war. Eine Genehmigung des Klassenleiters oder des Kreisfußballwartes lag nicht vor.

In der Tabelle hat sich dadurch nichts verändert, die letzten drei Teams der Kreisoberliga liegen mit 15 Zählern gleichauf. Da die TuS Klein-Welzheim (14.) bereits ihren Rückzug in die A-Liga erklärt hat, hätte die SG Wiking Offenbach (15.) aufgrund des direkten Vergleiches gegenüber Tus Zeppelinheim (16.) den Relegationsplatz sicher. Die Zeppelinheimer müssen also in den beiden noch ausstehenden Spielen einen Zähler mehr als die „Wikinger“ holen, um noch auf Rang 14 zu kommen.

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Hart bestraft wurde der Verantwortliche eines Spielabbruchs in der Fußball-Kreisliga B Offenbach 1. Der SC Steinberg führte gegen den SC 07 Bürgel mit 2:1, als der Unparteiische in der Nachspielzeit vom Bürgeler Sinan Altindag angegangen wurde und das Spiel abbrach. Altindag wurde vom Kreissportgericht für 16 Spiele gesperrt. Der Sportclub Bürgel hatte sofort reagiert und den Spieler suspendiert, seinen Spielerpass an den Verband zurück geschickt. Die Begegnung wird mit 3:0 für den SC Steinberg gewertet, der SC Bürgel muss eine Geldstrafe in Höhe von 100 Euro zahlen.

In der Fußball-Kreisliga C Offenbach 1 wurde der Spielabbruch zwischen den zweiten Mannschaft der FT Oberrad und von Squadra Azzurra (29. April) verhandelt. Nach Ansicht des Sportgerichts hatte der Schiedsrichter die Partie zu voreilig abgebrochen, so dass Klassenleiter Fritz Wagner das Spiel neu ansetzen wird. (rjr)

Quelle: op-online.de

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