Handball

Erste Niederlage für HSG Rodgau Nieder-Roden

Sam Hoddersen (links) traf viermal für die HSG Rodgau.
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Sam Hoddersen (links) traf viermal für die HSG Rodgau.

Zum Abschluss des Handball-Ligapokals unterliegt die bereits für den DHB-Pokal qualifizierte HSG Rodgau Nieder-Roden dem TV Gelnhausen trotz eines starken Ketil Horn (neun Tore) mit 23:29.

Gelnhausen – Im letzten Spiel hat es die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden doch noch erwischt: Zum Abschluss des Ligapokals verloren die Rodgauer das Derby beim TV Gelnhausen mit 23:29 (13:12) und schlossen die Siebener-Runde mit 9:3 Punkten ab. Den ersten Platz hatten die Nieder-Rodener aber bereits vor der letzten Partie sicher.

Als Tabellenzweiter zog nach dem 26:24-Heimsieg gegen die HG Saarlouis auch der SV Zweibrücken (punkgleich mit Nieder-Roden) in die erste Runde des DHB-Pokals ein. In den kommenden fünf Wochen ruht bei der HSG der Ball, „in der Hoffnung, dass wir wie geplant Ende August mit dem DHB-Pokal die neue Saison eröffnen können“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Am 1. Juli wollen die Rodgauer mit der Vorbereitung auf die Spielzeit 2021/2022 beginnen.

„Das war sehr unbefriedigend. Wir haben nicht die 100 Prozent Einstellung gezeigt wie zuletzt“, sagte Redmann über die Partie in der Barbarossastadt. „Und dann ist es gegen eine junge, motivierte Mannschaft schwer zu bestehen“, erklärte der Nieder-Rodener Trainer weiter. Bei der HSG fehlte der verletzte Johannes von der Au, Kreisläufer Florian Stenger (kam in den letzten zehn Minuten zum Einsatz) und Rückraumspieler Henning Schopper (zweite Hälfte) sollten ursprünglich komplett pausieren, Stammtorwart Marco Rhein spielte nur eine Hälfte lang. Erstmals mit dabei war Jugendspieler Richard Landskron. Bester Torschütze war mit neun Treffern in Rückraumspieler Ketil Horn einer der jüngsten Spieler im HSG-Aufgebot.

Zwar erwischten die Gäste den besseren Start, „es ist allerdings von Minute zu Minute schlechter gelaufen. Und das hat Gelnhausen bestraft“, stellte Redmann fest, „auch die arrivierten Spieler müssen sich an die Nase greifen. Wir haben nicht so viel getan, wie es nötig gewesen wäre, um Gelnhausen an diesem Tag zu schlagen.“

Nach 17 Minuten lagen die Gäste beim 10:6 mit vier Toren in Führung, doch Gelnhausen zeigte sich sehr kämpferisch und verkürzte den Rückstand bis zum Pausenpfiff bis auf einen Treffer. Mit drei Toren hintereinander zum 15:13 wendeten die Barbarossastädter gleich zu Beginn der zweiten Hälfte die Partie. Zwar glichen die Nieder-Rodener noch zweimal aus (15:15, 16:16), doch mit einem 4:0-Lauf sorgte Gelnhausen Mitte der zweiten Hälfte für eine kleine Vorentscheidung. Nach einem Sechs-Tore-Rückstand (18:24 in der 50. Minute) kam Nieder-Roden beim 22:24 sechseinhalb Minuten vor Spielende nochmals bis auf zwei Treffer heran, die letzten vier Tore gingen aber erneut wieder allesamt auf das Konto der Gastgeber, die verdient die Oberhand behielten. (Von Patrick Leonhardt)

Zeitstrafen: 1:3 - 7m: 5/6 - 2/3

Spielfilm: 2:4 (8.), 4:4 (9.), 4:7 (12.), 6:10 (17.), 10:13 (26.), 12:13 - 15:13 (34.), 15:15 (35.), 18:17 (39.), 22:17 (47.), 24:18 (50.), 24:22 (54.), 25:23 (55.), 29:23

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein (1), Höpffner; Geck, Markert, Horn (9), Wunderlich, Schultheis, Landskron, Kohl-strung (3/2), Stenger, von Stein (1), Hoddersen (4), Schopper (2), Mann (2), Kaiser (1), Keller

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