Erster Saisonsieg für Klein-Zimmern

Klein-Zimmern (ht) ‐ In der Fußball-A-Liga Dieburg verbuchte der SV Viktoria Klein-Zimmern im Kellerduell bei Germania Ober-Roden II mit 4:2 (2:1) Toren seinen ersten Saisonsieg. Ob der Knoten geplatzt ist, gilt es am Donnerstag im Prestigederby gegen den FSV Groß-Zimmern unter Beweis zu stellen.

Viktoria Vorstandssprecher Erhard Höptner ist in jedem Falle aber zuversichtlich: „Die Moral stimmte, wir haben gezeigt, dass wir es doch können und gehen gut gerüstet ins Lokalderby.“ Klein-Zimmern begann in Ober-Roden ähnlich verunsichert wie in den Vorwochen. Das begünstigte die frühe 1:0-Führung der Gastgeber durch Rachid M´Rabet Hotti in der siebten Spielminute. Mit zunehmender Dauer spielte sich die Viktoria jedoch in die Partie rein. In der 24. Minute glückte Ayhan Kaya mit einem sehr „krummen“ Freistoß der eher glückliche 1:1-Ausgleich.

Germania-Keeper Nico Jan Bach, eigentlich eher ein Feldspieler, machte dabei keine glückliche Figur. In der 43. Minute gelang Georg Hahn nach guter Vorarbeit von Matthias Wenchel die wichtige 2:1-Pausenführung der Gäste.

Pullmanns Einwechslungen goldrichtig 

Die mussten nach wiederholtem Foul und der folgenden Ampelkarte für Jusufi (39.) eine Stunde lang in Unterzahl agieren. Auch kämpferisch steigerte sich die Viktoria im zweiten Durchgang, musste aber nach einer Stunde Spielzeit den 2:2-Ausgleich von Ober-Rodens Cengiz quittieren. Sieben Minuten später patzte der Aushilfstorhüter der Germania aber erneut und ermöglichte nach einer Ecke von Steffen Horscht Viktoria-Angreifer Timo Rödler die neuerliche Klein-Zimmerner-Führung.

Nach guter Vorarbeit von Horscht setzte der eingewechselte Jonas Herberg in der 78. Minute das 4:2 drauf. Mit toller Moral hatte Klein-Zimmern den ersten eminent wichtigen Dreier auch dank gütiger Mithilfe der Rödermärker unter Dach und Fach gebracht.

Vor allem die Einwechslungen von Trainer Daniel Pullmann erwiesen sich als Volltreffer, sowohl Horscht als auch Herberg waren am ersten Saisonsieg entscheidend beteiligt.

Es spielten: Alexander Wenchel – Jusufi, Antunes, Matthias Wenchel, Heinig – Kaya, Bauer (55. Chris Michaelis), Hahn, Höptner, - Rödler (69. Herberg), Pilz (60. Horscht).

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