Fehlerquote der Rodgauerinnen am Ende zu hoch

Nieder-Roden – De Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden unterlagen in der 3. Liga Ost nach zuvor zwei Siegen im dritten Heimspiel hintereinander gegen die Bundesliga-Reserve des Thüringer HC mit 28:31 (14:15).

„Das war sehr ärgerlich, die Partie hätte auch in die andere Richtung laufen können“, sagte HSG-Trainer Matthias Jünger.

Die Thüringerinnen traten mit nur sieben Feldspielerinnen an, ließen aber auch in der Schlussphase keinen Kräfteverschleiß erkennen. „Die können auch 60 Minuten auf einem hohen Niveau spielen“, meinte Jünger. Vor allem Klara Schlegel, die mit der ersten Mannschaft des THC trainiert und ein Zweitspielrecht für den Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau besitzt, war kaum in den Griff zu bekommen. Schlegel erzielte aus dem rechten Rückraum heraus acht Tore.

Nach ausgeglichener erster Hälfte geriert Nieder-Roden nach dem Wechsel schnell mit fünf Toren in Rückstand, wendete mit einem 5:0-Lauf zum 23:21 aber nochmals kurzzeitig das Blatt. Gegen die siebte Feldspielerinnen auf Seiten der Gäste fand die HSG am Ende aber kein Mittel, traf zudem zweimal bei Würfen auf das leere Tor nur den Innenpfosten. „In der Summe haben wir zu viele Fehler gemacht“, sagte Jünger.

Spielfilm: 2:3 (8.), 5:3 (12.), 7:5 (16.), 7:7 (17.), 10:9 (19.), 10:13 (24.), 13:13 (27.), 14:15 - 14:19 (35.), 15:20 (36.) 17:21 (40.), 23:21 (49.), 23:24 (50.), 28:28 (56.), 28:31

Zeitstrafen: 2:4 - 7m: 5/6 - 3/4

HSG Rodgau Nieder-Roden: Kretschmer, Vogt, Neubauer (n.e.); Burgard, Bretz (1), Portakal (1), L. Keller (3), Bulic, Gotta, Koss, Magnago (8/4), K. Keller (4), Stöhrer (n.e.), Göbel (1), Hess (4), Heßler (6/1)  leo

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