Die Festung soll bestehen bleiben

HSG Nieder-Roden plant gegen Blankenburg den nächsten Heimsieg

Nieder-Roden Zu Hause war die HSG Rodgau Nieder-Roden in der Vergangenheit eine Macht. Das will die Hauptmann-Truppe auch am Samstag gegen den HSV Bad Blankenburg unter Beweis stellen.

Nach dem 27:22-Sieg am vergangenen Spieltag gegen den TV Kirchzell genießen die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstagabend (19.30 Uhr) erneut Heimrecht, wenn sich der Tabellensechste HSV Bad Blankenburg in der Sporthalle an der Wiesbadener Straße vorstellt. Ähnlich wie die Nieder-Rodener mit vier Siegen sind auch die Thüringer mit 6:2 Punkten gut in die Saison gestartet. Bereits in der vergangenen Saison zählte HSG-Trainer Alexander Hauptmann die Bad Blankenburger zu den Mannschaften, „die durchaus vorne rein stoßen können und um Platz fünf und sechs mitspielen können, wenn alles passt. Und in dieser Saison sind sie in der Breite scheinbar besser aufgestellt.“ Und weiter sagt er über den kommenden Gegner: „Trainer Rüdiger Bones ist dort im zweiten Jahr im Amt und es dauert bekanntlich eine Weile, bis ein System greift. Der HSV ist vom Alter her ein wenig älter und erfahrener als wir. Aber wir haben ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen. Unsere Festung soll bestehen bleiben.“ Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison verloren die „Baggerseepiraten“ nur ein einziges Heimspiel – am letzten Spieltag gegen den HSC Bad Neustadt mit 31:35.

Bad Blankenburg gewann seine bisherigen beiden Auswärtsspiele in Groß-Umstadt (32:25) und bei Eintracht Baunatal (25:24). Im Heimspiel gegen die SG LVB Leipzig lief beim 21:28 aber wenig zusammen. An die Thüringer hegen die Nieder-Rodener insgesamt aber gute Erinnerungen. Von den bisherigen vier Duellen gingen drei an die HSG, die beiden Heimspiele gegen Bad Blankenburg gewannen die Rodgauer deutlich mit 32:20 und 28:21.Bis auf den langzeitverletzten Tim Henkel stehen auf HSG-Seite am Samstag alle Spieler zur Verfügung, nachdem Christian Schmid am vergangenen Wochenende sein Comeback gegeben hatte. Christian Weis und Stefan Seitel saßen zwar neben der Bank, Hauptmann sah aber keinen Grund, einen der beiden auf dem Spielberichtsbogen nachzutragen. „Weil Michael Weidinger auf Linksaußen überragend gespielt hat, da wollte ich ihn nicht auswechseln“, sagte der Nieder-Rodener Trainer. Gut zu wissen aber, dass zwei weitere Alternativen zur Verfügung stehen. (Leo) 

Bilder: HSG Rodgau gewinnt auch gegen Kirchzell

Quelle: op-online.de

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