Hassia Dieburg gewinnt 5:4 in Eddersheim / SG Wiking verliert Kreisderby

Frauenfußball: Auftaktniederlagen für TSG Neu-Isenburg und Kickers Offenbach

Zweikampfstark und treffsicher. Lisa Schmitz (rechts) traf gestern zum zwischenzeitlichen 1:1 für die TSG Neu-Isenburg in Freiburg. Allerdings verlor die TSG mit 1:3.
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Zweikampfstark und treffsicher. Lisa Schmitz (rechts) traf gestern zum zwischenzeitlichen 1:1 für die TSG Neu-Isenburg in Freiburg. Allerdings verlor die TSG mit 1:3.

Die Fußballerinnen von Kickers Offenbach haben nicht nur das erste Regionalliga-Spiel in ihrer Geschichte verloren, sondern auch zwei Spielerinnen, die verletzt ausgewechselt werden mussten. Immerhin: Das erste Tor in der neuen Spielklasse ist schon mal gelungen. Gina-Lolita Buglisi traf bei der 1:4-Niederlage bei Favorit Karlsruher SC zum zwischenzeitlichen 1:3.

Offenbach – Die in der Regionalliga spielenden Fußballerinnen von Kickers Offenbach und der TSG Neu-Isenburg haben gestern beide gegen die klar favorisierten Gegenüber verloren. Im Aufsteigerduell der Gruppenliga Südost haben sich die Frauen des FC Neu-Isenburg klar mit 2:0 gegen Wiking Offenbach durchgesetzt.

Regionalliga Süd

Qualigruppe 1

SC Freiburg II – TSG Neu-Isenburg 3:1 (1:1). Gut gespielt, einige Chancen erarbeitet und trotzdem verloren. Gegen den Meisterschaftsfavoriten war für die TSG trotz einer guten Leistung nichts zu holen. „Vor allem in der ersten Hälfte haben wir einiges liegen lassen“, haderte Sportleiter Ronny Hartmann-Meinecke. Mitentscheidend war der unglückliche 1:2-Rückstand, als die Neu-Isenburgerinnen den Ball nach einer Ecke nicht geklärt bekommen hatten. „Trotzdem sind wir mit dem Spiel sehr zufrieden“, sagte er.

TSG Neu-Isenburg: Kunze; Kodrou, Schmitz, Weinreich (79. Keim), Müller, Tampe (63. Küster), Biermann, Martens, Frank, Rüdiger (90. Lang), Jami

Tore: 1:0 Bantle (24.), 1:1 Schmitz (37.), 2:1 Mailbetsch (55.), 3:1 Landenberger (59.)

Karlsruher SC – Kickers Offenbach 4:1 (2:0). Im ersten Regionalligaspiel ihrer Geschichte haben die Lady Kickers gegen den klaren Favoriten nie richtig ins Spiel gefunden. „Wir waren sowohl mit als auch gegen den Ball viel zu fehlerbehaftet“, ärgerte sich Trainer Johannes Munkelt. Noch schlimmer als die Niederlage schmerzt, dass der Coach in nächster Zeit wohl auf die verletzt ausgewechselten Sophie Franke (Verdacht auf Gehirnerschütterung) und Julia Förster (Knie) verzichten muss.

Kickers Offenbach: Peyker; Franke (75. Rechenbach), Walter, Weber (54. Buglisi), Scherzberg, Fournier, Förster (62. Schnabel), Horsch, Kott, Petrov (81. Zekaj), Simonis

Tore: 1:0 Nagel (16.), 2:0 Müller (23.), 3:0 Häfele (55.), 3:1 Buglisi (63.), 4:1 Züfle (85.)

Hessenliga

1. FC Mittelbuchen – SF BG Marburg 1:1 (0:1). Trotz zahlreicher Chancen stand für den Aufsteiger aus Mittelbuchen am Ende nur ein Zähler. Unter anderem vergaben Sarah Eyrich, Spielertrainerin Sarah Fuhrländer und Jennifer Horst aus guten Positionen. Nur Alexandra Lang brachte den Gastgeberinnen mit einem sehenswerten 16-Meter-Schuss ins lange Eck, der vom Innenpfosten ins Tor flog, noch einen Treffer und damit das 1:1. „Bei der Vielzahl an Chancen hätten wir gewinnen müssen“, haderte FC-Sprecherin Janine Burkhardt.

1. FC Mittelbuchen: Gerndt; A. Mika, Stadtfeld, Horst, Eyrich, Clemen, Lang, Noglik, Fuhrländer, Seufert, Dick (Weber, Zimmermann, Hillerich)

Tore: 0:1 Hutera (31.), 1:1 Lang (67.)

Verbandsliga Süd

FFG Winterkasten/Reichenbach – Viktoria Schaafheim 0:4 (0:1). Mit einem Hattrick innerhalb von 31 Minuten beförderte Sommerzugang Lea Vögler die Schaafheimerinnen an die Tabellenspitze. Dabei zeigte die Viktoria eine derart starke Leistung, dass selbst das Trainerteam überrascht war. „Wir waren über 90 Minuten klar besser und hätten zur Halbzeit schon höher führen können“, berichtete Co-Trainerin Stefanie Hirschl, lobte zugleich aber auch die „überragende“ Gästetorhüterin Jessica Esper.

Viktoria Schaafheim: Denzel; Koch, Schrickel, Wachtel, Ostheimer, Vögler, Öcal, Novotny, Stäckler, Holl, Kluger (Krämer, Schnetz)

Tore: 0:1 Kluger (25.), 0:2, 0:3, 0:4 Vögler (61., 86., 90.+2)

SG Egelsbach – SC Dortelweil 2:1 (2:1). Bereits in der 19. Minuten stellte Katharina Jacobs mit ihrem zweiten Treffer den Endstand her. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste immer weiter den Druck und ließen der SGE kaum noch Luft. Bei der starken Torhüterin Lena Chantre durften sich die Egelsbacherinnen bedanken. Mit mehreren Paraden sicherte sie den „glücklichen Sieg“, berichtete Trainer Jimmy Karl.

SG Egelsbach: Chantre; Ott, G. Baumgartner, L. Baumgartner, Bade, Rode, Block, Böhmer, Jacobs, Schuster, Kaufmann (Winkler, Hemmerle, Jung)

Tor: 1:0 Jacobs (8.), 1:1 Wittich (18.), 2:1 Jacobs (19.)

Gruppenliga Süd

FC Eddersheim – Hassia Dieburg 4:5 (1:2). „Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel“, meinte Hassia-Trainer Abu Talib. Mit dem gewünschten Zu-Null-Sieg hat es nicht geklappt. Alle Gegentore sind nach eigenen Ballverlusten im Spielaufbau oder individuellen Fehlern gefallen. „Da haben wir Harakiri gespielt“, sagte Talib. „Aber zumindest hat der Kampfgeist gestimmt.

Hassia Dieburg: Deboy; Henke, Korfmann, Christ, Lautenschläger, Schneider, Zeitler, Saal, Henss, Peters, Ma. Rapp

Tore: 0:1 Lautenschläger, 0:2 Ma. Rapp, 1:2, 1:3 Ma. Rapp, 2:3, 2:4 Henss, 3:4, 4:4, 4:5 Henss

Gruppenliga Südost

FSG Rodgau/Zellhausen – FSG Niedermittlau/Lieblos 5:0 Die Gastgeber ließen Niedermittlau/Lieblos nie richtig ins Spiel kommen. „Wir waren die klar bessere Mannschaft“, betonte Trainer Jens Leonhardt. Gerade im zweiten Durchgang hat Rodgau/Zellhausen „den Gegner plattgespielt“ und am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen. „Mit diesem Spiel haben wir uns für die gute Vorbereitung belohnt“, meinte Leonhardt.

FSG Rodgau/Zellhausen: Steigerwald; Thomas, Rachor, Goldhammer, Kaminski, Sulzmann, Potoczny, Krapp, Polland, Wilz, Springer

Wiking Offenbach – FC Neu-Isenburg 0:2 (0:2). Ein Neu-Isenburger Doppelschlag in der 21. und 22. Minute entschied das Spiel. Dass es ein verdienter FC-Sieg war, darüber waren sich beide Trainer einig. „Neu-Isenburg war laufbereiter und bissiger“, sagte Wiking-Trainer Patrick Scheiber, der vor allem mit den Gegentreffern nach Abwehrfehlern und zwei vergebenen klaren Chancen (Marlene Schuffert und Isabell Nolden) haderte. Celina Gehrig, Sprecherin der ersatzgeschwächten und mit nur elf Spielerinnen angetretenen Neu-Isenburgerinnen, lobte den Kampfgeist ihres Teams. Ihr knappes Fazit: „Hinten kompakt, vorne effektiv.“

Wiking Offenbach: Weidner; Bezajk, Krasnici, Boerner, Peetz, Schuffert, Selcuk, Lingnau, Hammer, Brehm, Belulaj (Nolden, Roith, Tavares, Boutaib)

FC Neu-Isenburg: Riehl; Stroh, Taceva, Lakic, Sandhu, Müller, la Mattina, Bambach, Berardi, Kelefis, Schmidt

Tore: 0:1 Stroh (21.), 0:2 Rosalia la Mattina (22.)  lahe

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