Nächster Entwicklungsschritt

SG Egelsbach und FSV Frankfurt kooperieren

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Die Rahmenbedingungen stehen, jetzt geht es an die Details. Von links: Moritz Krug (Leiter FSV-Nachwuchsleistungszentrums), Wolfgang Schroth (Vorsitzender SG Egelsbach), Matthias Mallebre (Stellvertretender Abteilungsleiter und 2. Jugendleiter SG Egelsbach) sowie Enrico Fiedler (Jugendleiter SGE).

In den 1990er Jahren spielte die SG Egelsbach für drei Jahre in der Fußball-Regionalliga Süd, dann begann aus finanziellen Gründen die sportliche Talfahrt.

Offenbach – Mittlerweile hat sich die SGE in der Offenbacher Kreisoberliga etabliert – und arbeitet künftig auf Nachwuchsebene mit einem Regionalligisten zusammen, der mit seinen Profis auch schon bessere Zeiten erlebt hat.

Die SGE-Jugendabteilung kooperiert mit dem Nachwuchsleistungszentrum des FSV Frankfurt. Ziel der Zusammenarbeit sei ein enger Austausch der Verantwortlichen, eine gemeinsame Weiterentwicklung von Talenten, Schulung und Fortbildung der Trainer sowie eine Zusammenarbeit im Bereich Scouting, schreibt der ehemalige Zweitligist in einer Pressemitteilung.

„Bei uns stehen in G- und F-Jugend natürlich weiter Spiel und Spaß im Vordergrund. Aber ab der E-Jugend trennen wir mittlerweile die Teams nach Leistungsstärke. Und wir wollen für die Jungs qualifizierte Trainer, unterstützen diese bei der Ausbildung zur B- und C-Lizenz. In den vergangenen drei Jahren haben zehn, elf unserer Trainer die Lizenzen erworben, das ist schon gut. Aber wir wollen jetzt auch als Club den nächsten Entwicklungsschritt nehmen“, sagt Matthias Mallebre, stellvertretender Vorsitzender der Egelsbacher Fußballabteilung und 2. Jugendleiter. „Wir wollen unsere Spieler und Trainer mit Unterstützung des FSV weiterbringen“, ergänzt der 41-Jährige, wohl wissend, dass die SGE durchaus den einen oder anderen Jugendlichen, der am Fördertraining in Bornheim teilnimmt, auch verlieren kann. Die SGE wird vor allem in der Region für den FSV Talente sichten.

Mallebre hatte auch Kontakt zum OFC und zum SV Darmstadt 98 wegen einer Zusammenarbeit aufgenommen, fühlte sich in Bornheim aber am wohlsten. „Der FSV hat ein kleines Nachwuchsleistungszentrum, ist nah dran an Spielern und Eltern - das passt gut zu uns.“

Die Egelsbacher Fußballer melden für die neue Saison 17 Mannschaften mit 420 Kindern. Die A-Jugend spielt in der Gruppenliga.    

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Quelle: op-online.de

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