Ohne große Verletzungen durch Vorbereitung gehuscht 

Gruppenliga Frankfurt Ost: JSK Rodgau gewappnet fürs Verfolgerduell

Frankfurt – In der Gruppenliga Frankfurt Ost rollt an diesem Wochenende wieder der Ball. Unter anderem erwartet der Tabellenzweite Germania Großkrotzenburg den Dritten JSK Rodgau zum Spitzenspiel. Tabellenführer VfB Oberndorf trifft auf Türk Gücü Hanau.

Los geht es bereits am Samstag im Offenbacher Kreisduell zwischen der SG Rosenhöhe Offenbach und Germania Klein-Krotzenburg.

SG Rosenhöhe Offenbach - Germania Klein-Krotzenburg (Samstag, 16 Uhr)

Die SG Rosenhöhe überzeugte in der Vorbereitung nicht immer, dennoch hofft Trainer Tevfik Kilinc auf einen guten Start. „Das erste Heimspiel ist sehr wichtig, weil es gegen einen direkten Konkurrenten geht“, sagt Kilinc und drückt damit aus, dass für ihn das schnelle Sichern des Klassenerhalts oberste Priorität genießt. Von der Rückkehr des Torjägers Christian Rüger versprechen sich die Offenbacher ebenfalls einiges.

Bei Germania Klein-Krotzenburg berichtet Trainer Wolfgang Kaufmann von einem „merklich geschrumpften Kader“. Das Trainingsengagement habe aber gestimmt. Mut macht zudem die gelungene Generalprobe beim 2:1-Sieg gegen den SC Dortelweil aus der Gruppenliga Frankfurt West.

Kickers Obertshausen - SG Bruchköbel (Sonntag, 14.30 Uhr)

So schnell wie möglich sich von der Abstiegszone distanzieren und den Ausfall von Leistungsträger Kai Jenrich kompensieren, lauten die primären Aufgaben von Kickers Obertshausen. „Obertshausen ist ein guter Gegner mit einer klaren Spielstruktur“, zeigt SGB-Trainer Albert Repp Respekt.

Germania Niederrodenbach - SVG Steinheim (Sonntag, 14.30 Uhr)

Nach ordentlicher Vorbereitung hofft Niederrodenbach gegen den favorisierten SVG Steinheim auf eine Initialzündung für den Abstiegskampf. „Wir sind vor Niederrodenbach gewarnt, doch wir haben trotz unseres kleinen Kaders eine gute Mannschaft mit individueller Klasse, die nur schwer zu schlagen ist, wenn alle Spieler bereit sind“, meint SVG-Coach Jürgen Baier.

VfB Oberndorf - Türk Gücü Hanau (Sonntag, 14.30 Uhr)

Türk Gücü Hanau will beweisen, dass man auch ohne Torjäger Volkan Sungun (Dersim Rüsselsheim) erfolgreich sein kann. Die erste Aufgabe bei Spitzenreiter VfB Oberndorf bezeichnet Spielertrainer Tim Müller als dankbar. „Der Druck liegt beim VfB.“ In der Vorbereitung wurde überwiegend im körperlichen Bereich gearbeitet, dafür waren die spielerischen Ansätze vorzeigbar. Müllers Spielertrainerkollege Dominik König ist nach langer Verletzungspause wieder im Training, ein Einsatz käme noch zu früh.

SV Pars Neu-Isenburg - SG Altenhaßlau/Eidengesäß (So., 14.30 Uhr)

„Durch unsere Futsal-Aktivitäten waren wir in der Winterpause gut belastet“, erzählt Pars-Trainer Sasan Tabib von einer „Super-Vorbereitung“. Für die Rückrunde ist er allein deshalb optimistisch, weil Ex-Torjäger Efkan Erdem in der Winterpause von der SG Heusenstamm zurückgeholt wurde. Hinzu kommt mit Milan Kostic ein Spieler aus Kroatien, der am liebsten auf der rechten Außenbahn agiert.

Germania Großkrotzenburg - JSK Rodgau (Sonntag, 14.30 Uhr)

JSK-Trainer Andreas Humbert geht das Spitzenspiel optimistisch an. „Wir sind ohne große Verletzungen durch die Vorbereitung gehuscht und die Mannschaft macht einen fitten Eindruck.“ Humbert war Augenzeuge bei der 1:3-Generalprobe des Gegners gegen Verbandsligist Erlensee und von der Leistung der Germania angetan. „Sie treten trotz vieler Einzelkönner sehr geschlossen auf und sind für mich auch leichter Favorit“, so Humbert. Die Gastgeber haben Personalsorgen: Neben Torjäger Connor Storm drohen noch Kapitän Robin Prey, Patrick Filbrich und Tim Hosemann auszufallen.

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SG Nieder-Roden - Eintracht Oberrodenbach (Sonntag, 14.30 Uhr)

Die SG Nieder-Roden simulierte das Duell mit Oberrodenbach in einem Testspiel gegen die SG Flörsbachtal, zog mit 1:2 den Kürzeren. Das Ziel der auf Platz acht notierten Rodgauer ist klar umrissen. Die wenigen noch zum Klassenerhalt fehlenden Siege sollen so schnell wie möglich eingefahren werden. „Unser Gegner steht kurz vor der Abstiegszone, da wäre ein Sieg besonders wünschenswert“, sagt SGN-Sportchef Matthias Dries.

SG Marköbel - FC Dietzenbach (Sonntag, 14.30 Uhr)

Mit etlichen Neuzugängen sieht sich Schlusslicht FC Dietzenbach für die Restrunde gewappnet. „Es wäre natürlich wichtig, dass wir das erste Spiel nicht verlieren“, sagt der Sportliche Leiter Werner Marquardt, der auf die durch die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Geith Hammad (Sandzak Frankfurt) hinzugewonnene spielerische Qualität setzt. Mit an Bord ist auch der reaktivierte Ivan Pavic. (fs)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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