Nach zwei Punkten aus den letzten zehn Spielen

Kreisoberliga: Klein-Welzheim trennt sich von Trainer Wöll

Aus in Klein-Welzheim: Jens Wöll (links). - Foto: Scheiber

Offenbach - Nur zwei Punkten aus den letzten zehn Begegnungen waren für die TuS Klein-Welzheim zu wenig. Der Fußball-Kreisoberligist trennte sich am Dienstagabend von Trainer Jens Wöll.

„Der Vorstand und der Spielausschuss haben sich am Wochenende zusammengesetzt und die Lage in Ruhe analysiert“, sagte Abteilungsleiter Axel Winter. Letztendlich sprach die Punktausbeute gegen Wöll. „Wir haben nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und stecken mitten im Abstiegskampf. Wir wollten noch einmal ein Zeichen setzten“, erklärte Winter und betonte: „Jetzt ist die Mannschaft gefordert.“

Nach einem guten Start mit fünf Siegen in den ersten sieben Begegnungen zeigte die Formkurve steil nach unten. Es folgten sieben Niederlagen am Stück, zuletzt gab es zumindest noch zwei Unentschieden. „Wir haben einen sehr kleinen Kader und hatten zudem Verletzungspech in der laufenden Runde. Daher wollen wir personell noch einmal zulegen“, so Winter weiter. Außerdem wird ein Nachfolger für Wöll gesucht. „Bisher haben wir noch kein einziges Gespräch geführt“, betonte Winter.

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Für Wöll ist die schwache Punktausbeute leicht erklärbar: „Wir sind sehr oft mit gerade mal elf gesunden Spielern angetreten, ich musste verletzungsbedingt zum Teil auf vier, fünf wichtige Stammspieler verzichten. Der Kader war einfach zu klein. Daher war mir vor der Saison klar, dass wir in den Abstiegskampf hineinrutschen können.“ (rjr)

Quelle: op-online.de

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