SG Rosenhöhe muss sich steigern

Stadtmeisterschaft: OFC will Titel verteidigen

Offenbach – Traditionell geht es am zweiten Wochenende des Jahres in der Bürgeler Sportfabrik rund. Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften stehen auf dem Programm, und es wird der Nachfolger der U19 von Kickers Offenbach gesucht, das sich den Titel im vergangenen Jahr mit einem 1:0-Erfolg im Finale gegen den FC Germania Bieber sicherte. Von Rolf Joachim Rebell

Steven Kessler U19-Trainer der Kickers

Und die Chancen für den OFC stehen wieder gut, die Mannschaft von Trainer Steven Kessler geht als einer der Favoriten ins Rennen. Bei bisher drei Turnierteilnahmen in diesem Winter holten sich die Offenbacher einen Titel, zweimal scheiterten sie im Finale. „Bisher haben die Jungs sehr gut gespielt“, lobt Kessler sein Team. In Bürgel werden sich zudem vier Akteure aus dem erweiterten Regionalliga-Kader zum Team gesellen. Torwart Bilal Jomaa Zabadne sowie Gerrit Gohlke, Marco Ferukoski und Semih Sentürk. „Wir haben zudem einige Spieler dabei, die sich im vergangenen Jahr den Titel geholt haben. Unser erstes Ziel muss es aber sein, am Freitag die Vorrunde gut zu spielen und uns für den Sonntag zu qualifizieren.“ Kesslers Mannschaft tritt in der ersten Gruppe gegen Squadra Azzurra, Türk. SC und FC Maroc an, allesamt technisch gute Mannschaften.

In der zweiten Gruppe kommt es zu einem Aufeinandertreffen Offenbacher Traditionsvereine. Vorjahresfinalist Bieber tritt gegen die SG Rosenhöhe an, die SKG Rumpenheim und den BSC 1899. Die SG Rosenhöhe, die sich im vergangenen Jahrzehnt mit den Kickers als Seriensieger des Turnieres abgewechselt hat, zeigte zuletzt bei den Kreismeisterschaften in Neu-Isenburg eine schwache Vorstellung. „Wir wollen und müssen uns besser präsentieren“, sagt Trainer Tevfik Kilinc. Sein Team wird aus jungen Spielern bestehen, die gerne in der Halle antreten. „Wir wollen einen gesunden Mix in der Mannschaft haben, die Jungs sollen Spaß haben, aber auch Gas geben.“ Ziel für die SG Rosenhöhe ist Platz eins oder zwei in der Gruppe. „Am Sonntag werden dann die Karten sicher neu gemischt.“

Bilder zur Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Offenbach

Insgesamt 18 Mannschaften nehmen an den Titelkämpfen teil. Am Samstag suchen drei weitere Gruppen ihre beiden Besten, die am Sonntag dann wieder ran dürfen. Vor zwei Jahren holte sich der VfB Offenbach den Titel, im Januar 2018 war die Ausbeute nicht so erfolgreich. In diesem Jahr will Trainer Peter Lack mit seinem Team wieder angreifen. „Die Stadtmeisterschaften sind ein sehr interessantes Turnier mit viel Tradition und einer großartigen Stimmung“, freut sich Lack. Mit Prognosen tut sich der erfahrene Trainer schwer. „Jede Mannschaft hat vier, fünf gute Hallenspieler, so dass es für alle Favoriten sicher nicht einfach wird.“

Sein VfB bekommt es in einer Dreierrunde mit Espanol Offenbach und dem SV Gemaa Tempelsee zu tun. Tempelsee belegte in den vergangenen drei Jahren zweimal Rang vier, verbesserte sich 2018 auf Rang drei. „Natürlich würden wir wieder gerne bis ins Halbfinale vorstoßen“, sagt Gemaa-Vorsitzender Stefan Mehling. „Aber die Konkurrenz ist sehr groß. Wir wollen uns erst einmal für den Sonntag qualifizieren.“  

Quelle: op-online.de

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