Fußball-Verbandsliga 

Respekt vor Viktoria Urberach

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3:0 gewann die TS Ober-Roden mit Mert Barak (am Boden) und Alexander Kriegsch des Derby gegen Patryk Czerwinski und Viktoria Urberach in der Hinrunde. 

In der Fußball-Verbandsliga Süd stehen am kommenden Spieltag zwei Derbys an: In Rödermark erwartet die TS Ober-Roden Viktoria Urberach, zudem stehen sich die Spvgg. 03 Neu-Isenburg und der JSK Rodgau gegenüber. 

Offenbach - Am vorletzten Spieltag des Jahres stehen in der Fußball-Verbandsliga Süd gleich zwei Derbys an. Im Rödermark-Derby erwartet die TS Ober-Roden den Stadtrivalen Viktoria Urberach, im Offenbacher Kreisderby stehen sich die Spvgg. 03 Neu-Isenburg und der JSK Rodgau gegenüber. Der SC 1960 Hanau hat die Wintermeisterschaft bereits sicher, kann seinen Vorsprung an der Tabellenspitze aber bis zum Jahresende noch weiter ausbauen. Verfolger Germania Ober-Roden will in die Erfolgsspur zurückkehren.

Eintracht Wald-Michelbach - SC 1960 Hanau (So., 14 Uhr). „Von der Wintermeisterschaft können wir uns nichts kaufen, wir wollen am Ende der Saison oben stehen“, sagt Hanaus Sportlicher Leiter Okan Sari. Dass die Mannschaft mit nur einem Punkt aus drei Partien ein kleines Tief durchlebte, ehe am vergangenen Spieltag ein 6:0-Sieg in Ginsheim folgte, kommt für ihn nicht unerwartet: „Wir haben eine junge Mannschaft, die fast komplett neu zusammengestellt wurde. Daher war das zu erwarten. Wir haben aber in Ginsheim wieder gezeigt, was wir fußballerisch und auch mental leisten können.“ 

Fußball-Verbandsliga: Rödermark-Derby und Offenbacher Kreisderby 

Und auch vor der schweren Aufgabe im Überwald ist ihm nicht bange: „Wenn wir konzentriert und fokussiert an die Partie herangehen, können wir auch diese Aufgabe lösen“. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre steht Michael Kohnke wieder zur Verfügung, möglicherweise spielt aber Travis Parker, in Ginsheim vierfacher Torschütze, wieder ganz vorne (Hinrunde: 1:4).

Germania Ober-Roden - SV Unter-Flockenbach (So., 14 Uhr). „Unser letztes Spiel in diesem Jahr, zumal zu Hause, wollen wir natürlich gewinnen. Und wir wollen uns für die vergangene Woche rehabilitieren, da ist es einfach schlecht gelaufen“, meint Germania-Trainer Fabian Bäcker, der eine interessante Partie erwartet und gerade vor der starken Offensive des Aufsteigers Respekt hat. Dagegen fällt auf Seiten der Ober-Rodener in Marco Christophori-Como (Knöchelverletzung) ein wichtiger Offensivspieler aus. Auch Mittelfeldspieler Mervan Emir fehlt krankheitsbedingt (Hinrunde: 2:0).

TS Ober-Roden - Viktoria Urberach (So., 14 Uhr). Ober-Rodens Trainer Bastian Neumann erwartet angesichts der Witterung und der Platzverhältnisse eine fußballerisch „eher dürftige“ Vorstellung. Der Kampf dürfte im Derby ganz klar im Vordergrund stehen. Auch erwartet Neumann eine Viktoria, die sich besser als im Hinrunden-Aufeinandertreffen (3:0 für die Turnerschaft) präsentiert. „Dass Urberach zuletzt gegen Rot-Weiß Darmstadt einen Rückstand noch in einen Sieg umgewandelt hat, verdient Respekt“, sagt er. Aber auch die Turnerschaft zeigte zuletzt ausnahmslos gute Leistungen– auch wenn nicht alle Partien gewonnen wurden. Neumann lobt den Charakter und die Gemeinschaft seiner Mannschaft. „Unsere vielen jungen Spieler haben Qualität, wenn auch noch nicht die Erfahrung. Aber mit dem, was wir bisher erreicht haben, bin ich sehr zufrieden.“ 

Aufgrund einer Erkältungswelle fiel allerdings das Training am Dienstag aus, am Mittwoch waren immerhin zwölf Mann im Training. Serkan Kozlu fällt gelb-rot-gesperrt definitiv aus. Auch die Viktoria tritt erneut mit nur dünnem Kader an und muss nun auch noch den rotgesperrten Patryk Czerwinski ersetzen. Ob Angreifer Philipp Hochstein wieder bereitsteht, entscheidet sich heute im Abschlusstraining. „Nach vorne hat die TSO viel Qualität, die Jungs müssen wir von unserem Tor weghalten. Meine Mannschaft ist aber topfit, hat die Spiele zuletzt erst im Endspurt entschieden“, sagt Viktoria-Trainer Jens Wöll (Hinrunde: 3:0).

Spvgg. 03 Neu-Isenburg - JSK Rodgau (14 Uhr). Die 03er sind seit vier Partien ungeschlagen, holten dabei acht Punkte, zuletzt gelang ein souveräner 4:0-Sieg bei Schlusslicht SV der Bosnier. die zuletzt angeschlagenen Emanuel Essome und Marc Züge sollen gegen Jügesheim wieder mit dabei sein,

„Wir sind sicherlich nicht chancenlos“, blickt JSK-Trainer Andreas Humbert auf die Partie voraus. Zumal seine Mannen in den vergangenen drei Partien sieben Punkte sammelten und mit breiter Brust in den Sportpark kommen. Für Dominik Fischer (Bänderriss) ist das Jahr gelaufen, auch Till Fakic fällt weiterhin aus. Dafür könnte Fabian Büttner, der nach langer Verletzungspause dreimal über 90 Minuten in der zweiten Mannschaft Wettkampfpraxis sammelte, erstmals in den Kader rücken (Hinrunde: 2:2).  leo

Quelle: op-online.de

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