Für HSG geht es um die Zukunft

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HSG-Spielertrainer Alexander Hauptmann (Mitte) will eine junge, schlagkräftige Truppe aufbauen.

Nieder-Roden ‐ Wenn die Handballer der HSG Nieder-Roden am Sonntag, 18 Uhr, gegen den TSV Pfungstadt die Sporthalle an der Wiesbadener Straße betreten, dürfte der Tabellenführer der Oberliga Hessen gleich doppelt motiviert sein, zwei Punkte einzufahren. Von Patrick Leonhardt

Zum einen schaut sich Carsten Maschmeyer, Gründer und Ex-Chef des Nieder-Rodener Hauptsponsors, des Finanzdienstleisters AWD, die Partie persönlich an. Zum anderen sind die Pfungstädter (12. Platz/9:21 Punkte), neben Fränkisch-Crumbach der einzige Oberliga-Verein, der in der laufenden Saison bisher gegen die Nieder-Rodener punktete: 32:32 hieß es im Hinrundenspiel nach 60 Minuten.

Darüber habe ich mich sehr geärgert. Wenn man in ein Spiel geht und denkt, das gewinnen wir sowieso, kommt dann so etwas dabei heraus“, erinnert sich Nieder-Rodens Spielertrainer Alexander Hauptmann nur ungern an die überflüssige Punkteteilung. „Aber aus so einem Spiel können wir nur lernen. Wir sind nicht gewillt, am Sonntag wieder einen Punkt abzugeben.

Die HSG führt mit fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten TuS Holzheim die Konkurrenz an, kann sich auf dem Weg zum Oberliga-Titelgewinn und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga nur selbst stoppen.

A-Jugendlicher Witt bekommt seine Chance

Es sieht sehr gut aus“, sagt Hauptmann mit Blick auf die sportliche Ausgangslage, aber auch auf die aktuelle Personalsituation. Die in der vergangenen Woche angeschlagenen Christopher Prinz und Freddy Lang haben alle Trainingseinheiten absolviert. Auch der A-Jugendliche Robert Witt gehört gegen Pfungstadt wieder zum Kader. „Er trainiert bei der ersten Mannschaft mit und bekommt auch seine Chance“, sagt Hauptmann.

Er will um die Nieder-Rodener Spieler (die beiden Torhüter Marco und Jens Rhein, dazu Stefan Seitel und die A-Jugendlichen Witt und Philipp Keller) sowie die vielen jungen Spieler aus der näheren Umgebung eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen. „Dann können wir auf längere Sicht in Nieder-Roden einiges bewegen“, ist Hauptmann zuversichtlich. Und hofft, dass das Sponsor Carsten Maschmeyer am Sonntag ähnlich sieht.

Quelle: op-online.de

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