Als Gejagter genießt man auch Respekt

Nieder-Roden (gro) ‐ Die Oberliga-Handballer der HSG Nieder-Roden sind am kommenden Sonntag (18 Uhr) beim TV Fränkisch-Crumbach zu Gast. Fans der HSG werden sich gerne an die beiden Partien aus der letzten Saison gegen die Odenwälder erinnern.

Damals kamen die Nieder-Rodener sowohl auswärts (39:28), als auch in heimischer Halle (34:25) jeweils zu deutlichen Erfolgen. Auch am Sonntag zählt für die noch ungeschlagene Mannschaft von HSG-Spielertrainer Alexander Hauptmann (11:1 Punkte) gegen den Tabellenachten (6:6 Punkte) nur ein Sieg.

Wenn wir in der Abwehr kompakt stehen und unser Spiel aufziehen können, sollten wir gewinnen“, geht Hauptmann optimistisch in die Partie. Ähnlich wie der TV Hersfeld, der letzte Gegner der HSG, verfügt Fränkisch-Crumbach mit Alexander Jacobs (34 Tore) im linken Rückraum und Florian Ripper (28) über einen wurfgewaltigen Rückraum, dem Nieder-Roden nicht zu viele Freiheiten gewähren sollte. Eine weitere Stärke der Mannschaft von Martin Coors ist das Spiel über den rumänischen Kreisläufer Gabor Kovaci. Daher erwartet Hauptmann von seiner Mannschaft eine entsprechende Leistung in der Defensive. „Wir müssen in der Abwehr aggressiv vorgehen und die Rückraumspieler nicht frei werfen lassen“. Wenn den Nieder-Rodenern das gelingt, die Torhüter Jens und Marco Rhein ihre bisher sehr guten Leistungen bestätigen und die HSG zu ihrem Tempospiel kommt, dürfte die Hauptmann-Truppe ihrer Favoritenstellung als Tabellenführer gerecht werden. „Einerseits ist man als Spitzenreiter der Gejagte und steht immer unter Druck, andererseits haben andere Mannschaften auch entsprechenden Respekt“, gewinnt Hauptmann der aktuellen Lage sowohl Negatives, als auch Positives ab. Wie auch in den ersten Saisonspielen kann Nieder-Roden in Bestbesetzung auflaufen.

Quelle: op-online.de

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