Gensungen eine Klasse besser

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Stefan Seitel (rechts) bei einem erfolgreichen Gegenstoß der HSG Nieder-Roden.

Nieder-Roden (leo) ‐ Zumindest vom Endergebnis her zogen sich die Handballer der HSG Nieder-Roden in der 3. Liga beim 28:31 (13:18) gegen Tabellenführer HSG Gensungen/Felsberg achtbar aus der Affäre.

Doch der ehemalige Zweitligist machte dennoch einen Klassenunterschied deutlich, führte zwischenzeitlich mit neun Toren, ehe die Nieder-Rodener gegen Spielende das Ergebnis vor 350 Zuschauern erträglicher gestalteten.

„Gegen so einen Gegner kannst du nur gewinnen, wenn wirklich alles passt“, meinte Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann. Doch gerade in den ersten 20 Minuten (Hauptmann: „Die waren schlimm, danach ging es“) passte bei den Rodgauern zu wenig. Die Chancenverwertung war schlecht und in der Abwehr hielten die Nieder-Rodener nicht energisch genug dagegen. Die beiden HSG-Torhüter Marco und Jens Rhein boten zwar eine gute Leistung, doch Gensungens Michael Stahl war noch stärker.

Die Folge: Nieder-Roden lief von Beginn an einem deutlichen Rückstand hinterher. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber zwar einmal auf vier Tore (16:20) heran, doch dann zogen die Edertaler wieder davon. Erst in den letzten zehn Minuten kämpfte sich die HSG wieder heran. „Wenn es ganz dumm läuft, gewinnst du so ein Spiel am Ende noch“, meinte Hauptmann. „Um aber am Ende Neunter zu werden, müssen wir nicht die Heimspiele gegen die ersten beiden der Tabelle gewinnen. Denn Gensungen war schon eine Klasse besser. Wichtig ist, dass wir uns von so einem Spiel nicht nach unten ziehen lassen.“

Ähnlich äußerte sich Nieder-Rodens Pressesprecher Otto Manus: „Gensungen spielt in einer anderen Liga und ist auf diesem Niveau ein ganz heißer Favorit auf die Meisterschaft.“ Am Sonntag treffen die Nieder-Rodener mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenzweiten SC DHfK Leipzig auf ein ähnliches Kaliber.

Spielfilm:1:7 (11.), 4:12 (18.), 7:12 (20.), 11:15 (25.), 13:18 - 16:20 (35.), 17:23 (36.), 19:25 (39.), 19:28 (43.), 22:29 (48.), 26:30 (54.)

Zeitstrafen: 2:6

7m:4/5 - 2/3

HSG:M. Rhein (1.-20., 30.-45.), J. Rhein (20.-30., 45.-60.); Seitel (8), Kegelmann (4), Schmid (3), Weidinger, Etzel, Breiler, Lang (3), Kaiser (3), Rinschen, Keller (6/4), Prinz, Christoffel (1)

Quelle: op-online.de

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