Germania atmet nach 3:2-Sieg auf

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Germania-Kapitän Horst Russ konnte sich in dieser Szene nicht durchsetzen, trug aber mit seinem zwölften Saisontreffer zum 3:2-Sieg gegen den RSV Würges bei.

Ober-Roden ‐ Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga sicherte sich Germania Ober-Roden mit dem 3:2 (0:1) gegen den RSV Würges drei wichtige Zähler. Von Patrick Leonhardt

Zwar liegen die Germanen weiter auf einem Abstiegsrang, der Rückstand auf den Relegationsplatz 14 beträgt aber nur noch einen Zähler.

„Unter dem Strich geht der Sieg in Ordnung, wir haben es verpasst, die Partie in der Startphase zu entscheiden“, meinte Ober-Rodens Trainer Ricardo Bastias.

Denn in der Startviertelstunde erarbeiteten sich die Germanen drei gute Chancen, scheiterten aber zweimal an RSV-Schlussmann Dennis Fromm und einmal durch Gökhan Öztas an der Latte des Würgeser Tores. Dann wurde der RSV stärker und ging durch Torjäger Steffen Moritz nach 32 Minuten nach einem Freistoß in Führung.

„Wir müssen hoffen, dass die Konkurrenten Federn lassen“

Tore: 0:1 Moritz (32.), 1:1 Russ (55.), 2:1 Akinwale (58.), 3:1 Salem (65./FE), 3:2 Hiemer (90.+2) 

Schiedsrichter: Orschulok (Wattenbach) 

Zuschauer: 100

Gelb-Rot: Lederer (Würges, 90.)

Nach dem Seitenwechsel verpassten die Gäste das vorentscheidende 0:2, dann steigerte sich Ober-Roden wieder. Yüksel Ekiz gab aus aussichtsreicher Position den Ball uneigennützig an Horst Russ weiter, der sich in aller Ruhe die Ecke aussuchte und zum 1:1 vollendete (55.). Nur drei Minuten später setzte sich Innenverteidiger Adi Akinwale auf der rechten Seite durch, ließ mit einer Körpertäuschung einen Gegenspieler aussteigen und schob zum 2:1 ein. Per Strafstoß erhöhte Milad Salem sogar auf 3:1. Für Würges reichte es in der Nachspielzeit nur noch zum Anschlusstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ober-Roden Mittelfeldspieler Dorian Tobollik angeschlagen bereits den Platz verlassen.

Ober-Roden: Peters - Z. Daudi, Akinwale, Szollar, Ghebru - Tobollik (83. Christophori), Raimondi (71. El Aadmi), Öztas, Ekiz - Russ (90.+1 Colucci), Salem

Würges: Fromm - Schunk, Özbakir, Stahl - Wolf (70. Hiemer), Schwarz (62. Groß), Dylong, Moritz, Zanner - Cuomo, Lederer

„Jedem Spieler war bewusst, um was es für uns geht“, sagte Bastias. „Mit Blick auf die Tabelle müssen wir unsere Spiele gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass die Konkurrenten Federn lassen.“ Enttäuscht war dagegen RSV-Trainer Thorsten Wörsdörfer: „Wir haben in dieser Saison noch nicht viele Partien verloren. Gegen Offenbach oder den FSV Frankfurt kann man verlieren. Keine der Niederlagen hat mich so geärgert wie die in Ober-Roden. So wie wir uns präsentiert haben reicht das nicht, um auf Platz vier oder fünf zu kommen. Da gehört mehr Willen und Teamgeist dazu.“

Quelle: op-online.de

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