Germania erwartet einen „rustikalen Gegner“

Offenbach (leo) ‐ Weil der FSV Fernwald unter der Woche sein Nachholspiel bei der TSG Wörsdorf mit 2:1 gewann, ist der FC Germania Ober-Roden in der Fußball-Hessenliga vor dem Heimspiel am Samstag gegen den SC Waldgirmes auf den Abstiegsrelegationsplatz 14 abgerutscht. Viktoria Urberach und Kickers Offenbach II greifen erst am Sonntag ins Geschehen ein.

Germania Ober-Roden - SC Waldgirmes (Sa., 15.00).„Wir müssen zusehen, dass wir so lange wie möglich die Null halten“, fordert Ober-Rodens Trainer Ricardo Bastias. Zuletzt gegen den FSV Frankfurt klappte das gar nicht, da lagen die Germanen (14 Punkte) bereits nach wenigen Sekunden 0:1 in Rückstand. Waldgirmes (6./27) bezeichnet Bastias als „kampfstark und rustikal. Das wird eine ganz schwere Aufgabe“. Zumal nach Gökhan Öztas in Marko Corlija bereits der zweite Stammspieler aufgrund einer Rotsperre fehlt.

FSV Frankfurt U23 - Viktoria Urberach (So., 15.00).Endlich mal ein Gegner, der vor uns steht. Aber einen schlechteren Zeitpunkt für die Partie gibt es für uns nicht“, sagt Viktoria-Trainer Thomas Epp. Denn die Profis des FSV spielen bereits am Samstag in der 2. Liga, so dass der eine oder andere junge Spieler von oben in der Hessenliga zum Einsatz kommen könnte. „Aber auch ohne solche Verstärkungen hat der FSV einen sehr guten Kader“, erklärt Epp, der die Bornheimer unter der Woche beim 2:0-Sieg gegen Schwalmstadt beobachten ließ. „Die haben die Partie mit halber Kraft locker runtergespielt“, sagt der Urberacher Trainer.

Die Bornheimer, die vom ehemaligen OFC-Trainer Ramon Berndroth gecoacht werden, sind seit elf Partien ungeschlagen und übernahmen mit dem Sieg gegen Schwalmstadt aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den punktgleichen 1. FC Eschborn und Viktoria Aschaffenburg (alle 31 Zähler) die Tabellenführung. Urberach (28) liegt allerdings als Fünfter in Lauerstellung.

Ich denke, dass der FSV aufsteigen will. Von uns muss auswärts einfach mehr kommen als zuletzt“, fordert Epp. Sebastian Schwab rückt wieder in die Startformation, die Verletzung von Christian Okpala hat sich nicht als Handbruch, sondern nur als verletzter Nerv herausgestellt. Der Stürmer trainiert bereits wieder.

Kickers Offenbach II - VfB Marburg (So., 15.00). Mit dem 3:2-Sieg am vergangenen Spieltag beim Aufstiegsaspiranten KSV Baunatal setzten die Kickers (4./29) ein echtes Ausrufezeichen. Die Leistungen, die die Kickers auswärts zeigen, wollen sie nun auch am Bieberer Berg bestätigen. Vier seiner drei Saisonniederlagen kassierte der OFC zu Hause. „Vom Elan her ist unser Auftreten in Ordnung, aber wir müssen konzentrierter spielen, müssen in der Defensive gut stehen. Wir dürfen in den Heimspielen nicht blind nach vorne rennen“, blickt Kickers-Trainer Jürgen Baier auf die Partie gegen den Aufsteiger voraus. Nach ordentlichem Saisonstart sind die „Schimmelreiter“ nach vier sieglosen Partien mit jetzt 17 Punkten auf den zwölften Platz abgerutscht und kämpfen gegen den Abstieg.

Inzwischen haben die Offenbacher gegen die Zehn-Spiele-Sperre von Stürmer Salvatore D’Avino Protest eingelegt, aber nur einen Teilerfolg erzielt: Die Sperre wurde um zwei auf acht Begegnungen reduziert. „Damit ist er zumindest für die Testspiele in der Wintervorbereitung spielberechtigt. Aber die Sperre bleibt dennoch ein harter Schlag für Spieler und Mannschaft“, sagt Trainer Jürgen Baier.

Quelle: op-online.de

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