Germania steht vor großem Umbruch

Ober-Roden - (leo)   Als Tabellenzehnter, aber mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz war Germania Ober-Roden in die Winterpause der Hessenliga gegangen und musste lange zittern.

Doch zum vermeintlichen „Endspiel“ gegen Wörsdorf kam es für das Team von Trainer Ricardo Bastias nicht, weil die Anzahl der Hessenligisten für kommende Saison auf 19 erhöhte wurde, nachdem Viktoria Aschaffenburg seinen Rückzug aus der Regionalliga bekannt gegeben hatte. Mit 43 Punkten beendete Ober-Roden die Runde auf Rang 15.

SERIEN

Die Germania startete mit Niederlagen gegen den RSV Würges (1:2) und Viktoria Urberach (0:1) ins Jahr 2009, fing sich dann aber. Anfang April folgte die beste Phase der Rückrunde, als Ober-Roden aus den Heimspielen gegen Baunatal (3:0), Kickers Offenbach (1:1) und Waldgirmes (1:1) fünf Punkte holte und diese Serie mit einem 2:0 bei RW Frankfurt ausbaute. Von den letzten fünf Spielen verlor die Germania vier.

HEIMBILANZ

Auch hier rangiert Ober-Roden auf Platz 15. Bei fünf ihrer sechs Heimsiege gewann die Germania mit mindestens zwei Toren Unterschied.

AUSWÄRTSBILANZ

Von den sieben Letzten war keiner auswärts so gut wie Ober-Roden. Mit 21 Punkten war die Germania das neuntbeste Auswärtsteam der Liga. Die höchste Auswärtspleite gab es in Waldgirmes (0:5).

SYSTEM

Ober-Roden setzte auch in der Rückrunde auf das bewährte 4-4-2. Aber nicht mehr mit zwei „Sechsern“. Diesen Part übernahm Maravge Demirtas alleine, Necip Incesu spielte etwas offensiver.

TORE

Ober-Roden stellte mit 47 Toren zwar eine der schlechtesten Offensivreihen der Liga (15.), mit 51 Gegentreffern aber die achtbeste Hintermannschaft. Die besten Torschützen waren Marco Toch (12), Horst Russ, Alexander Stenzel (beide 9) und Manuel Do Vale Lopez (8).

DAUERBRENNER

Manuel Do Vale Lopez, Necip Incesu und Horst Russ kamen in allen 36 Saisonspielen zum Einsatz. Insgesamt wurden 27 Spieler eingesetzt.

PERSONAL

Mit Torhüter Christoph Knauf und Alexander Stenzel verließen zwei Stammkräfte die Germania in der Winterpause, die talentierten Marco Christophori und Alexander Haberkorn standen nach Verletzungen nicht mehr zur Verfügung. Winterzugang Güngör Bayrak (TGM SV Jügesheim) spielte sich ebenso ins Team wie der junge Dennis Reichardt. Innenverteidiger Darian Popovic sah im ersten Spiel des Jahres Rot und verlor seinen Platz an Marko Corlija.

AUSBLICK

Vor ihrer sechsten Hessenliga-Saison seit der Jahrtausendwende steht die Germania vor einem Umbruch. Mit Incesu, Demirtas, Viktor Krist (alle TGM SV Jügesheim), Do Vale Lopez (RW Darmstadt), Dirk Berresheim (FC Kalbach), Reichardt, Marko Corlija, (beide Viktoria Urberach), Marius Engler (Studiumsgründe), Marc Grüll (FC Eddersheim?) gehen neun Spieler. Die Germania will kommende Saison vor allem auf junge Akteure setzen.

Quelle: op-online.de

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