FC Germania verpasst Befreiungsschlag

Klein-Karben (leo) ‐ Trotz einer 3:1-Pausenführung verpasste Germania Ober-Roden am Freitagabend im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga den erhofften Befreiungsschlag.

KSV Klein-Karben:

Cue - Strenkert, Kraus, Simmons, F. Ghebrezghi - El Allali (46. Aljusevic), K. Ghebrezghi, Pioch - Abdesadki (70. Kizarmis) - Giuliana (46. S. Yasaroglu), Baufeldt

Germania Ober-Roden: Miletic - Tobollik, Daudi, Taylor, Barak (38. Koltschak) - A. Ghebru, Raimondi (46. Berger), Aghoulad, Salem - Colucci, Russ

Tore: 0:1 Russ (1.), 0:2 Raimondi (18.), 1:2 Abdesadki (34.), 1:3 Colucci (35.), 2:3 Yasaroglu (47.), 2:4 Russ (64.), 3:4 Abdesadki (65.), 4:4 Kraus (90.+3)

Schiedsrichter: Weichert (Bensheim)

Zuschauer: 100

Nach 95 dramatischen Minuten mussten sich die Ober-Rodener im Kellerduell beim KSV Klein-Karben mit einem 4:4 (3:1) zufrieden geben und warten damit seit mittlerweile fünf Partien (zwei Zähler) auf einen Sieg. „Wir waren nicht clever genug“, meinte Germania-Trainer Ricardo Bastias. „Einstellung und Leidenschaft haben aber gestimmt.“ Bis in die Nachspielzeit hatten die Ober-Rodener den Sieg vor Augen, dann gelang den Wetterauern vor 100 Zuschauern doch noch der Ausgleich.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag, als Ober-Rodens Kapitän Horst Russ nach nur 60 Sekunden auf Zuspiel von Milad Salem zum 1:0 für die Germania einschob. In der 18. Minute erhöhte die Germania, bei der Patrizio Colucci als zweite Spitze neben Horst Russ agierte und Milad Salem dafür auf die linke Außenbahn rutschte, durch den ehemaligen Klein-Karbener Vito Raimondi auf 2:0. Zur Pause musste der Mittelfeldspieler mit einer Leistenverletzung allerdings in der Kabine bleiben.
Auch durch das 1:2 zeigte sich Ober-Roden nicht geschockt, antwortete bereits im Gegenzug durch Colucci mit dem 3:1. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel verkürzte Klein-Karben auf 3:2 und antwortete auf den vierten Ober-Rodener Treffer durch Horst Russ bereits im Gegenzug mit dem erneuten Anschlusstor.
In der Schlussphase warfen die Wetterauer nochmals alles nach vorne, Ober-Roden liefert eine aufopferungsvolle Abwehrschlacht und vergab nach einem Konter durch Colucci gleich zweimal den entscheidenden fünften Treffer. „Wir haben die Bälle zu selten einfach mal aus dem eigenen Strafraum rausgehauen“, meinte Bastias. Das nutzte der KSV zum 4:4.

Quelle: op-online.de

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