TGS rettet gegen Hochstadt Remis

Gruppenliga: Torwart Antonio Anic köpft zum 3:3 ein

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Kaum zu bremsen: Mario Nocerino (Mitte) bereitete vier KVM-Tore vor. Und das, obwohl die SG Rosenhöhe mit Marvin Henrich (links) und Frank Egerer 70 Minuten Überzahl hatte.

Offenbach - Ein Torwarttor bescherte der TGS Jügesheim gegem Hochstadt in letzter Minute einen Punktgewinn in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost. Spitzenreiter Mühlheim erzielte in Unterzahl vier Tore. Im Abstiegskampf holte Dietzenbach drei Punkte, Klein-Krotzenburg verlor dagegen erneut.

Germania Klein-Krotzenburg - SG Altenhaßlau/Eidengesäß 0:1 (0:1).  Die für den Kampf um den Klassenerhalt für beide Mannschaften bedeutsame Partie verlief äußerst eng – „wir hatten zwei, drei gefährliche Ansätze, Altenhaßlau anderthalb“, sagte Germania-Coach Wolfgang Kaufmann. Aus einem Freistoß entwickelte sich das Tor des Tages, für die Gäste köpfte in Nico Caruso einer der kleinsten Spieler aus fünf Metern ein. „Wir waren insgesamt spielerisch etwas besser, Altenhaßlau kämpferisch“, resümierte Kaufmann.

FC 06 Erlensee - TGM SV Jügesheim 3:4 (0:2). „In der ersten Hälfte war das Easy Going“, drückte Jügesheims Trainer Andreas Humbert etwas flapsig aus, wie die ersten 45 Minuten verliefen. „Wir hätten sogar höher führen müssen.“ Trotzdem zeigte die TGM SV schon in dieser Phase leichte Konzentrationsschwächen. Unter anderem durch einen Fehler von Moritz Herrchen kamen die Gastgeber nach dem Wechsel zu Anschluss und Ausgleich, dem wiederum die Jügesheimer antworteten. Nach dem 3:4 war Erlensee dem Remis nahe, vergab mehrere Chancen. Die TGM SV machte aus ihren Kontern nichts mehr, rettete den Sieg beim Absteiger aber über die Zeit.

Kickers Obertshausen - SG Marköbel 4:2 (0:0). Die Kickers sendeten ein Lebenszeichen - und nahmen offensiv nach einer Stunde Fahrt auf. Ein Doppelschlag von Simon Prechtel und Marcel Dindorf brachte das 2:0, das schnel wieder zum 2:2 wurde. Nach der Ampelkarte für Sebastian Prechtel für ein Allerweltsfoul gab sich Obertshausen mit dem Teilerfolg nicht zufrieden. Nikolaos Kouzouglidis belohnte die Hausherren für eine tadellose Einstellung. „Großes Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich von der Unterzahl nicht hat beirren lassen“, lobte auch Kickers-Sprecher Siggi Herth die Truppe von Coach Marc Zimmermann.

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TGS Jügesheim - FC Hochstadt 3:3 (2:2). „Wir haben hervorragend begonnen“, schilderte TGS-Coach Thomas Marton das, was seine Elf in den ersten 30 Minuten bot. „Hätte Marius Bauer in der 23. Minute nicht nur die Latte getroffen, wäre bei einem Stand von 3:0 wohl schon die Vorentscheidung gefallen.“ Stattdessen stand es zur Pause wieder pari, weil Jügesheim den erfahrenen Gästen nach dem 2:0 etwas größere Räume zugestand. Nach dem Rückstand im zweiten Abschnitt mussten die Gastgeber froh sein, auf der Zielgeraden auszugleichen. Kurios: Das 3:3 erzielte der mit nach vorne geeilte Schlussmann Antonio Anic, der im Nachsetzen per Kopf traf.

KV Mühlheim - SG Rosenhöhe 5:1 (1:1). In der 20. Minute – Mühlheim hatte bis dato ein 1:0 vorgelegt – schien sich das Blatt zugunsten der Rosenhöhe zu wenden: KVM-Torwart Lars Ott sah Rot nach einer Notbremse, Evangelos Zormpalas glich für die Offenbacher zum 1:1 aus. „Trotzdem haben wir nach dem Elfmeter keinen Torschuss mehr zugelassen und hätten schon bis zur Pause das 2:1 und 3:1 machen können“, sagte KVM-Trainer Raduan Belaajel. Dessen Mannschaft, für die nun A-Junior Alban Fetiki zwischen den Pfosten stand, suchte nach einigen Umstellungen auch nach dem Wechsel sein Heil in der Offensive und belohnte sich ebenfalls vom Punkt. Danach schraubten die Mühlheimer, für die Mario Nocerino alle vier Tore neben dem Strafstoß vorbereitete, das Ergebnis nach oben.

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KV Mühlheim besiegt SG Rosenhöhe deutlich

Viktoria Nidda - FC Dietzenbach 0:1 (0:0). Die Dietzenbacher buchten im Abstiegskampf drei ebenso unerwartete wie wichtige wie auch verdiente Punkte. „Es war ein sehr gutes Spiel von beiden Seiten“, sagte Dietzenbachs Sprecher Gerd Bodensohn. „Wir hätten aber schon zur Pause führen müssen.“ Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kreisstädter immerhin den Vorteil, dass Nidda in Jannik Jung den besten Torschützen der Liga angeschlagen hatte auswechseln müssen. Das Tor des Tages fiel in der Nachspielzeit: Nach einem langen Ball klärte der Viktoria-Torhüter mit den Fäusten vor den Fuß von Özer Bozkurt, der das Leder aus 25 Metern ins Tor hob.

jd

Quelle: op-online.de

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