Gruppenliga Frankfurt Ost: 3:1 bei Kickers Obertshausen

Skela und Damar führen FC Hanau 93 zum Sieg

Ex-Profi Ervin Skela (rechts) führte Hanau 93 zum Sieg bei Kickers Obertshausen: Links: Philipp Christ. - Foto: Scheiber

Offenbach - In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost setzte sich die SG Germania Klein-Krotzenburg am Samstag mit 4:1 bei den Sportfreunden Seligenstadt II durch.

Hanau 93 gewann in Obertshausen mit 3:1, die SG Rosenhöhe mit 3:0 in Pfaffenhausen. Der FC Dietzenbach spielte remis, Mühlheim und Kesselstadt kassierten hohe Niederlagen.

SV Pfaffenhausen - SG Rosenhöhe 0:3 (0:1)

Auf schwer zu bespielendem Geläuf hatte die SGR die Partie weitgehend unter Kontrolle und brauchte für den Auswärtssieg nicht zu glänzen. Ismael Ballesteras nutzte eine der wenigen Chancen zum 1:0. „Wir haben vor allem gut gegen den Ball gearbeitet und waren einen Tick wacher als Pfaffenhausen“, sagte Remy Rozek vom Spielausschuss der Offenbacher. Für die legte in Hälfte zwei Dario Fazio zweimal nach. Das 2:0 war sehr umstritten: Pfaffenhausen reklamierte, der Ball habe die Torlinie nicht überschritten. Der Schiedsrichterassistent signalisierte aber etwas anderes.

SG Rosenhöhe: Läpple - Pfitzer, Brinkmann, Wenzel - Durante (76. Muhadzeri), Curth, Ballesteras, Bleibdrey, Kondziella (61. Mantagna) - Nishida (81. Vaitkus), Fazio

Tore: 0:1 Ballesteras (37.), 0:2 Fazio (71.), 0:3 Fazio (74.)

Sportfreunde Seligenstadt II - Germania Klein-Krotzenburg II 1:4 (0:1)

In Hälfte eins waren die Klein-Krotzenburger das bessere Team. „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nichts ins Spiel gefunden und in der zweiten Halbzeit nur mäßig“, gab Sportfreunde-Coach Thomas Marton zu. Sein Gegenüber, Klein-Krotzenburgs Trainer Wolfgang Kaufmann, regte sich unterdessen über eine nicht gegebene Rote Karte im ersten Abschnitt für einen Seligenstädter Spieler auf. Marton hingegen meinte, die Gelbe Karte sei vertretbar gewesen. Rot zeigte der Schiedsrichter im zweiten Durchgang nach einem nicht allzu schlimmen Gerangel dann aber jeweils einem Spieler beider Seiten. Nicht nur wegen Rot gegen Gianpiero Iantorno bezahlte die Germania den Derbysieg teuer: Torwart Julian Langer musste ebenso verletzt vom Feld wie Filippo Serra. Obwohl die Klein-Krotzenburger in der zweiten Hälfte das Ergebnis in die Höhe schraubten, resümierte Kaufmann: „Aufgrund der ersten Hälfte ist unser Sieg verdient. Aufgrund der zweiten Hälfte - obwohl wir da drei Tore gemacht haben - ist er etwas glücklich.“

Sportfreunde Seligenstadt II: Czaronek - Schüßler, Glaab, Eißmann, Knecht - Elbert (74. Tauber), P. Losiewicz, D. Marton (67. Hoffmann), Pfister (64. Bauer) - Höfling, Grein

Germania Klein-Krotzenburg: Langer (35. Vogel) - B. Losiewicz, Zeiger, Schuschkleb, Akcay - Biricik (46. T. Kaufmann), Tomic, Eckert, Zakarija - Iantorno, Serra (61. R. Kaufmann)

Tore: 0:1 Zakarija (7.), 1:1 Glaab (46.), 1:2 Eckert (69.), 1:3 Tomic (89.), 1:4 Tomic (90. + 1)

Rot: Knecht (Seligenstadt) und Iantorno (Klein-Krotzenburg, beide 56., nach Gerangel)

Kickers Obertshausen - 1. Hanauer FC 1893 1:3 (0:2)

Besonders Ervin Skela und Kahraman Damar trieben die 93er an. Das erste Tor besorgte aber ein Obertshausener: Christopher Lang bugsierte den Ball bei einem Rettungsversuch über die eigene Torlinie. „In der zweiten Halbzeit waren aber wir am Drücker“, meinte Kickers-Sprecher Toni Ricciardi. „Da hätten wir das zweite Tor verdient gehabt, ein Unentschieden wäre durchaus gerecht gewesen“, ergänzte er. Mehr als der Anschlusstreffer von Francesco Lippolis, der damit sein Handspiel vor dem 0:2-Elfmeter wieder gutmachte, sprang aber nicht mehr heraus. Damar sorgte für die Entscheidung zugunsten des Tabellenführers.

Kickers Obertshausen: Bohn - König, Cwielong (90. Se. Prechtel), Christ, Boujraf - Lang, M. Dindorf - Jenrich (79. Römmgens), Schwaiger - F. Dindorf, Lippolis

FC. Hanau 93: Westenberger - Ransom, Prümm, Gischewski (79. Strinavic), Bothor - Ries, di Natale, Skela (89. Gashi), Boos - Damar, Rafaat

Tore: 0:1 Lang (ET, 7.), 0:2 Damar (HE, 24.), 1:2 Lippolis (69.), 1:3 Damar (90.)

Bilder: Hanauer FC gewinnt in Obertshausen

Viktoria Nidda - KV Mühlheim 10:0 (5:0)

Die neuformierte Mühlheimer Mannschaft kam im ersten Spiel unter Trainer Ciro Giordano (wechselte sich in der Schlussphase auch selbst ein, in Domenico di Rosa war der zweite Trainer am Samstag verhindert) gehörig unter die Räder und hatte zu keiner Zeit eine Chance auf Zählbares. Allein Jannik Jung schoss vier Tore für Nidda. Zur zweistelligen Niederlage trug auch eine frühe Rote Karte für Skhodran Muharremi bei, der auf der eigenen Torlinie per Hand klärte.

KV Mühlheim: Cerfeda - Muharremi, Michalke, Kopp, Pfisterer - Wiech (62. Krzysczyk), Beer, Lopsang, Al-Hawas (52. Zummo), Capalbo - Nocerino (68. Giordano)

Tore: 1:0 Ja. Jung (10.), 2:0 Heck (HE, 17.), 3:0 Ja. Jung (21.), 4:0 Sommer (35.), 5:0 Diedrich (40.), 6:0 Ja. Jung (58.), 7:0 Kuhl (65.), 8:0 Wagner (66.), 9:0 Kuhl (75.), 10:0 - Rot: Muharremi (Mühlheim, 20., Handspiel)

FC Dietzenbach - FC Hochstadt 1:1 (0:0).

FC Dietzenbach: Knecht - Perri (70. Attal), Wieck, Seidemann, Rada - Fertr, Bozkurt - Weilmünster, El Issami (85. Kolbüken), Wagner - Pauna (89. Awad)

Tore: 0:1 Bufi (62.), 1:1 El Issami (77.)

VfR Kesselstadt - VfR Wenings 0:7 (0:2)

Kesselstadt bot eine weitgehend neuformierte Mannschaft auf. „Der Sieg für Wenings war verdient, fiel aber um drei, vier Tore zu hoch aus“, so VfR-Sprecher Thorsten Wolter. Die Gastgeber haderten bei mehreren Entscheidungen in Hälfte eins mit dem Schiedsrichter.

VfR Kesselstadt: Baric - Hristov, Plavulj, Acer, Kapar - T. Kurt, Demir, Emrah Karaca (78. Emre Karaca), E. Kocak (90. Uyar), Bulukgiray - Conte

Tore: 0:1 Rogozinaru (FE, 12.), 0:2 Rogozinaru (34.), 0:3 Rogozinaru (62.), 0:4 Konecny (64.), 0:5 Becker (76.), 0:6 Kromm (82.), 0:7 Rogozinaru (89.)

Die Kreisfußballwarte der Region Frankfurt haben beschlossen, dass die Finals der Aufstiegsspiele zur Gruppenliga Frankfurt Ost 2017 im Kreis Hanau stattfinden. 2018 folgt Gelnhausen, 2019 Offenbach. Es muss auf der Anlage eines nicht beteiligten Klubs gespielt werden. (jd)

Auf dem Hartplatz, der allerdings gut zu bespielen war, gab es auf beiden Seiten kaum Tormöglichkeiten. „Die erste Hälfte war ausgeglichen“, sagte FCD-Sprecher Werner Marquardt. Nach der Pause machte Dietzenbach Druck, doch nach einem Patzer von Anthony Wieck, der sich bei einem Klärungsversuch verschätzte, ging Hochstadt in Führung. Der FCD kam aber zurück und hatte nach dem Ausgleichstreffer sogar noch Pech, dass Jannis Wagner in der Schlussphase nur an die Latte köpfte.

Quelle: op-online.de

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