SVG Steinheim erwartet Türk Gücü / Klein-Krotzenburg muss sich steigern

Gruppenliga Frankfurt Ost: Mit starken Serien ins Verfolgerduell

Niederrodenbachs Holger Terhoeven (links) im Duell mit Steinheims Andrej Kolchak. Der SV Germania erwartet Türk Gücü Hanau. -   Foto: Scheiber

Offenbach - In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost jagen Türk Gücü Hanau und die beiden Rodgauer Teams aus Nieder-Roden und Jügesheim Spitzenreiter Germania Großkrotzenburg. In der hinteren Tabellenhälfte wollen Germania Klein-Krotzenburg und Kickers Obertshausen in die Erfolgsspur zurückkehren.  

SVG Steinheim - Türk Gücü Hanau (So., 15 Uhr)

Beide Teams weisen starke Serien auf. Die Steinheimer sind seit fünf Partien unbesiegt, Türk Gücü Hanau sogar sieben Partien in Folge ohne Niederlage. Türk Gücüs Trainer Tim Müller warnt vor einem starken Gegner aus Steinheim und verweist darauf, dass Derbys eigene Gesetze haben. Nach dem 5:0-Erfolg gegen Klein-Krotzenburg mangelt es den Hanauern nicht an Selbstvertrauen. Fraglich sind die Einsätze von Ali Karan und Halil Korkmaz. Sicher verzichten muss das Spielertrainer-Duo König/Müller auf Oguzhan Sözen (Urlaub) und Avdullah Dragoshi verzichten. Beim SVG Steinheim entspannt sich die Personallage etwas. Die Baier-Elf ist heiß auf das Spitzenspiel und will Heimstärke demonstrieren.

Germania Klein-Krotzenburg - JSK Rodgau (So., 15 Uhr)

Wolfgang Kaufmann, der Trainer von Germania Klein-Krotzenburg, war über die Leistung beim 0:5 bei Türk Gücü Hanau wenig amüsiert. „Wir werden versuchen, uns so gut es geht aus der Affäre zu ziehen. Allerdings bedarf es gegen die Rodgauer einer erheblichen Leistungssteigerung, besonders im Vergleich zum letzten Wochenende. Und einer von Beginn an konzentrierten Leistung.“ Fehlen werden die Angreifer Mirko Zakarija und Oguz Biricik (beide verletzt). Auch Rodgaus Trainer Andreas Humbert hat die schwankenden Leistungen des Gegners registriert. „Es lässt sich nicht einschätzen, wie sich die Mannschaft präsentieren wird. Entsprechend gewarnt sind wir, zumal wir immer Schwierigkeiten hatten gegen Wolfgang Kaufmanns Team.“

Humbert will die eigene Spielidee weiter verfeinern. „Gegen Altenhaßlau war es phasenweise beeindruckend, wie gut der Ball gelaufen ist. Auch die Vorbereitung von sehr guten Tormöglichkeiten hatte am vergangenen Wochenende eine bisher ungekannte Qualität. Als Trainer hoffe ich natürlich auf eine Fortsetzung dieser Spielweise und einen Sieg.“ Ausfallen werden: Fischer, Büttner, Ajiou, Herrchen und Klein. Wieder spielfähig sind Cölsch, Mesquita und Rufino. Personell also eine komfortable Situation für den JSK.

SV Pars-Neu-Isenburg - SG Nieder-Roden (So., 15 Uhr)

Die letzten vier Niederlagen haben die Stimmung beim SV Pars Neu-Isenburg etwas getrübt. Die letzte davon (3:6 in Oberndorf) war zudem völlig verdient. „Wir wollen die Kehrtwende schaffen, stehen gegen die SG Nieder-Roden aber vor einem schweren Spiel. Wir kennen den Gegner noch gut aus der Kreisoberliga. Dort wird sensationelle Arbeit geleistet. Dass die SG Nieder-Roden so weit oben steht, kommt nicht von ungefähr“, erklärt Pars-Trainer Sasan Tabib. Die Hausherren können personell aus dem Vollen schöpfen. Beim Gegner bangt Coach Roland Gerhardt um Routinier Mirnes Mesic. Den Stürmer plagen Rückenprobleme. „Pars ist eine starke Mannschaft, mit einem Punkt könnte ich gut leben“, sagt Gerhardt.

SG Nieder-Roden siegt gegen SG Rosenhöhe: Bilder

SG Rosenhöhe Offenbach - SG Marköbel (So., 15 Uhr)

Für Tevfik Kilinc war die 0:1-Niederlage seiner SG Rosenhöhe bei der SG Nieder-Roden sehr unglücklich. „Gegen Marköbel wollen wir jetzt wieder punkten“, unterstreicht der Übungsleiter. Dass ein schwer zu bespielender Gegner anrückt, ist den Offenbachern bewusst. Torwart Nico Läpple ist aus dem Urlaub zurück und rückt wieder zwischen die Pfosten.

Germania Niederrodenbach - Kickers Obertshausen (So., 15 Uhr)

Als einziges Team ist Aufsteiger Germania Niederrodenbach noch ohne Sieg geblieben. Geht es nach Trainer Jochen Breideband, soll sich das am Sonntag gegen Kickers Obertshausen ändern. Die Gäste sind an ihrem spielfreien Wochenende auf den zwölften Platz abgerutscht und wollen nun wieder etwas Zählbares einfahren. Ein wegweisendes Match für die Dindorf-Elf. Geht es in Niederrodenbach schief, droht den Kickers in den nächsten Wochen knüppelharter Abstiegskampf. (fs)

Quelle: op-online.de

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