Gute zweite Halbzeit reichte nicht

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Fest im Griff hatte die Abwehr der HSG Langen die FSG Dieburg/Groß-Zimmern.

Dieburg/Groß-Zimmern ‐ Jetzt wird es für die FSG-Handballerinnen immer enger in der Tabelle: Nach einer 15:19-Heimniederlage gegen die HSG Langen steht die FSG auf dem vorletzten Platz und hat nach sechs Spieltagen nur zwei Punkte auf der Habenseite. Von Matthias Grimm

Insgesamt fünf Teams in der Landesliga haben nicht mehr als zwei Zähler. Unter diesen wird wohl in dieser Saison der Kampf um den Klassenerhalt entschieden werden, drei Vereine müssen am Ende absteigen.

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An diesem Wochenende ist die FSG spielfrei. Nächste Woche spielt das Team bei der noch punktlosen FSG Crumstadt/Goddelau, wo unbedingt zwei Punkte eingefahren werden müssen, bevor im darauf folgenden Heimspiel, am 15. November, Tabellenführer Altenhasslau in der Reitzel-Halle gastiert.

Ähnlich wie im letzten Spiel, wurde auch diesmal die erste Halbzeit verschlafen. Die FSG spielte im Angriff schlecht und ließ jegliche Durchschlagskraft vermissen. Sie leistete sich viele technische Fehler und niemand wollte Verantwortung im Torabschluss übernehmen. Tore blieben so Mangelware. Bis zur 18. Minute trafen die FSG-Angreiferinnen ganze zweimal ins Schwarze (2:6). Hinzu kam zögerliches Abwehrverhalten. Die Gegnerinnen wurden zu spät in ihren Offensiv-Aktionen gestört, sodass der Rückstand zur Pause schon 7:12 Tore betrug. Zwar konnte sich die FSG in der zweiten Halbzeit wesentlich steigern und das Spiel ausgeglichen gestalten, blieb jedoch während des gesamten Wettkampfes unter dem Niveau der gut verlaufenen Saisonvorbereitung. Der kämpferische Einsatz stimmte jetzt. Kurzzeitig verkürzte die FSG auf 15:17 Tore, wodurch Hoffnung aufkam, das Spiel doch noch drehen zu können. Langen aber machte in der Schlussphase mit zwei Toren den Sack endgültig zu. Wenn man kein Glück hat, kommt häufig auch noch Pech dazu: Außenspielerin Yvonne Kessler verletzte sich am Finger und muss nun mehrere Wochen pausieren. Eine überzeugende Leistung zeigte einmal mehr Torhüterin Tamara Konscholki, konnte die 15:19-Niederlage ihrer Mannschaft jedoch auch nicht verhindern.

Die Tore warfen:Katharina Schott 5/3, Sophia Ostner 3, Carolin Steinmetz 3, Susanne Ritter 2, Julia Lamberty 1, und Ricarda Graubner 1.

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