93er scheitern in der Zwischenrunde

SC 1960 Hanau gewinnt erstmals Hallenmasters

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Freude beim SC 1960. Der Fußball-Verbandsligist um den überragenden Semih Aydilek (obere Reihe, Zweiter von rechts) hat erstmals das Hanauer Hallenmasters gewonnen.

Hanau - Gleich in der ersten Partie des Tages kam es gestern beim 18. Hallenmasters des Fußballkreises Hanau zum Derby zwischen dem SC 1960 Hanau und dem FC Hanau 1893. Klar mit 8:4 setzte sich der Verbandsligist SC 1960 durch. Von Lars Herd

Es war der Auftakt eines erfolgreichen Tages, der bis zum Titelgewinn führte. Bereits am Samstagabend stand fest, dass das Derby zwischen den beiden Hanauer Vereinen den Spieltag am Sonntag eröffnen würde. Gemeinsam mit Verbandsligist SG Bruchköbel bildeten sie eine Zwischenrunden-Gruppe. Der ebenfalls in der Verbandsliga spielende Hanauer SC gewann gegen den Gruppenliga-Spitzenreiter Hanau 93 klar mit 8:4. „Die erste Hälfte war in Ordnung, danach ging gar nichts mehr. Wir konnten nicht die gleiche Leistung abrufen wie davor“, fasste der Sportliche Leiter der 93er, Giovanni Fallacara, zusammen.

Den Schwung aus dem Derbyerfolg nahmen die 1960er durch das ganze Turnier mit, sodass der Weg sie bis ins Finale führte. Mit 1:0 besiegten die Hanauer den 1. FC Hochstadt. „Das ist ein super Erlebnis. Erstmals in unserer Geschichte gewinnen wir das Hallenmasters. Wir sind sehr stolz darauf. Diesen Schwung wollen wir auch mit in die Rückrunde nehmen“, war SC-Sprecher Selcuk Sürücü begeistert. Getoppt wurde der Erfolg noch mit der Auszeichnung von Semih Aydilek zum besten Spieler des Turniers. Dabei verlief der Start ins Turnier für den SC 1960 in Vorrundengruppe C nicht so erfolgreich. Gegen den FC Erlensee hatten die Hanauer am Samstag 0:2 das Nachsehen. Mit einem 7:4 gegen den VfR Kesselstadt rehabilitierten sie sich gleich in der zweiten Partie. Somit reichte ein 4:4 gegen Eintracht Oberissigheim für das Weiterkommen als Gruppendritter.

SC 1960 Hanau gewinnt Hallenmasters: Fotos

Der FC Hanau 93 setzte sich hingegen deutlich mit 7:2 gegen Germania Niederrodenbach durch und feierte einen besseren Einstand als der SC 1960. Darauf folgen zwei Unentschieden gegen Germania Großkrotzenburg (3:3) und den 1. FC Hochstadt (2:2), sodass für die 93er Rang zwei in der Vorrundengruppe D zu Buche stand. „Es war die erwartet schwere Gruppe, aber wir haben das gut gemacht“, erklärte Fallacara. Bereits kurz nach der Derbyniederlage gegen 1960 Hanau war das Turnier für die 93er beendet, 2:4 unterlagen sie Rekordsieger SG Bruchköbel (fünfmal). „Leider haben wir nach der schweren ersten Gruppe noch eine Hammergruppe mit zwei Verbandsligisten erwischt. Sie waren einfach besser“, gab Fallacara zu.

Im letzten Spiel der Zwischenrunde ging es zwischen dem Hanauer SC und der SG Bruchköbel also um den Einzug ins Halbfinale. Diesen sicherten sich die Hanauer mit einem 5:2 gegen den Ligarivalen. Dort trafen die 1960er auf Titelverteidiger FSV Bischofsheim, der die August-Schärttner-Halle in den vergangenen vier Jahren jeweils als Sieger verlassen hatte. Sekunden vor Schluss gelang den Hanauern der 5:4-Siegtreffer gegen den FSV. Im Finale bezwangen die 1960er schließlich auf den 1. FC Hochstadt, der sich zuvor mit 5:0 gegen die Eintracht-Sportfreunde Windecken durchgesetzt hatte.

Quelle: op-online.de

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