3. LIGA HSG nimmt Leipzig II mit 35:22 auseinander und wirft sich auf den zweiten Tabellenplatz

Hanau findet immer die richtigen Lösungen

Hanau – Mit einem Torfeuerwerk feierten die Handballer der HSG Hanau in der 3. Liga Mitte gegen den SC DHfK Leipzig II einen 35:22 (17:9)-Sieg und sicherten sich damit den dritten Sieg hintereinander und kletterten mit 6:2 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz.

„Wir haben sehr vieles richtig gemacht“, freute sich HSG-Trainer Oliver Schulz, „Wir hatten großen Respekt vor dem Gegner. Aber jeder der Jungs hat sich individuell sehr gut auf den Gegner eingestellt. Vor allem in der Abwehr waren wir sehr stark.“ So attackierten die Hausherren vor 335 Zuschauern den wurfgewaltigen Rückraum der Sachsen frühzeitig, so dass sich die technischen Fehler auf Seiten der Gäste schnell häuften. Und auch als die Leipziger frühzeitig auf den siebten Feldspieler umstellten, fanden die Hanauer – wie auch im Angriff – immer wieder die richtigen Lösungen und zwangen den Gast zu Ballverlusten.

Michael Malik – nach 60 Minuten mit sieben Toren der erfolgreichste Torschütze der Hausherren – erzielte per Siebenmeter nach knapp zwei Minuten den ersten Treffer, beim 1:1 eine Minute später gelang den Sachsen zum einzigen Mal in dieser Begegnung der Gleichstand. Anschließend setzte sich hanau auf 5:1 ab und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim 13:6 in der 25. Minute bahnte sich vorzeitig ein Debakel für die Bundesliga-Reserve an, zur Pause war die Partie bereits entschieden.

Die Grimmstädter starteten mit dem gleichen Elan wie zuvor in die zweite Hälfte, sodass Schulz frühzeitig mit den Wechseln begann. Ersatztorwart Fabian Tomm glänzte gleich mit einer Parade, später gelang ihm sogar ein Treffer. „Alle Spieler haben ihre Einsatzzeiten gekommen und ihren Einsatz auch gerechtfertigt. Wir haben als Kollektiv überzeugt, alle haben sehr mannschaftsdienlich gespielt“, zeigte sich Schulz zufrieden.

Und der starke Auftritt gegen Leipzig macht Mut für die kommenden Partien in Northeim und Groß-Bieberau, dem aktuellen Tabellenführer. „Wir gehen ohne Hochmut, aber mit viel Selbstvertrauen in diese Spiele“, blickt Schulz voraus.

Spielfilm: 5:1 (10.), 8:2 (16.), 13:6 (25.), 17:9 - 23:11 (38.), 27:15 (47.), 29:16 (50.), 29:20 (53.), 25:22

Zeitstrafen: 2:1 - 7m: 4/4 - 5/6

HSG: Schermuly, Tomm (1); Woiwod (1), Hemmer (2), Gerst, Strohl, Neumann, Schwalbe (4), Bergold (7), Brüggemann (5), Pillmann (3), Christoffel (1), Lorenz (3), Graichen (1), Malik (7/4)  leo

Quelle: op-online.de

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