Landesliga Männer: Nach Halbzeit-Rückstand dreht Hanau auf / Götzenhain bleibt im Keller / HSG Nieder-Roden nach der Pause souverän

HSG Hanau spielt „grausam“ und gewinnt

Offenbach (hes) ‐ Am Wochenende bestritten die Handballer der Landesliga Süd den letzten Spieltag der Hinrunde. Die HSG Nieder-Roden II konnte diesen nutzen, um mit einem 32:26-Erfolg gegen Niederrodenbach die Hinserie mit einem ausgeglichenen Punktekonto zu beenden, während die HSG Hanau (33:29 gegen Erbach) weiter Dritter bleibt.

HSV Götzenhain – TuS Griesheim 26:30 (11:14). „Mit der Form, die wir vor Weihnachten hatten, hätten wir Griesheim geschlagen“, war sich HSV-Trainer Lars Jung sicher. „Aber mit dieser Vorbereitung hatten wir einfach keine Chance.“ Zudem musste der Trainer auf drei verletzte Spieler verzichten. „Bei unserem dünnen Kader wiegen solche Ausfälle schwer. Was aber viel schlimmer ist: Die Einstellung hat gefehlt“, sagte Jung. Besonders über die Außen und die erste Welle war Griesheim gefährlich. „Wir konnten es nicht unterbinden“, haderte Jung. Die HSV-Offensive wies nur eine Effizienz von unter 50 Prozent auf. „Da braucht man sich nicht wundern, wenn man am Ende absteigt“, sagte Jung, dessen Team mit 4:21 Punkten auf dem vorletzten Platz rangiert.

Spielfilm: 1:0, 3:1, 3:5, 5:5, 7:8, 8:12, 10:12, 11:14 – 14:20, 17:25, 20:25, 21:27, 25:28, 26:30

Zeitstrafen: 3:6 - 7m: 5/5 – 4/4

Götzenhain: Kassebaum – Jeitner (8/5), Öhlenschläger (4), Kauf (3), Richter (3), Preu (3), Stolle (2), Merk (2),Voss (1), Heidelmann

HSG Hanau – SV Erbach 33:29 (13:15). Hanau lag gegen den Elften früh zurück. „Beim 4:9 hatte ich schon eine Klatsche befürchtet“, war Hanaus Sprecher Stephan Petri froh, dass seine HSG den Spieß in der zweiten Hälfte umdrehte. „Trainer Reiner Kegelmann hat die Abwehr am Ende der ersten Halbzeit umgestellt. Ab diesem Zeitpunkt lief es besser. Wir hatten sie hinten gut im Griff und haben uns vorne besser bewegt“, sagte Petri. „Aber der Anfang war wirklich grausam, da waren wir gar nicht auf dem Feld.“ Durch den Sieg bleiben die Hanauer Dritter (18:8 Punkte) und liegen vier Zähler hinter dem Führungsduo.

Spielfilm: 2:4, 4:9, 8:12, 13:15 – 16:16, 22:20, 30:27, 33:29

Zeitstrafen: 9 :6 -7m: 2/4 – 6/9 - Rot: Just (HSG, 57., 3. Zeitstrafe)

Hanau: Springer, Heuser – Beer (1), Dietrich (5/2), Schwab (5), Ostermann (5), Siegmund (5), Corell (4), Just (3), Jilg (3), Appel (1), Bahnmüller (1), Kupferschmidt

HSG Nieder-Roden II – TGS Niederrodenbach 32:26 (15:17). Die HSG konnte die Partie erst in der zweiten Hälfte für sich entscheiden. „Obwohl wir in der ersten Halbzeit eigentlich ähnlich gespielt haben“, wie HSG-Trainer Andreas Knaf fand. „Wir haben im Angriff unser Konzept verfolgt, einen schönen Handball gespielt, aber die Tore nicht gemacht.“ In der Defensive hatte die HSG Probleme mit Niederrodenbachs König, der auf zehn Treffer kam. Erst eine offensive Deckung gegen König führte zum Erfolg. „Danach hatten wir keine Probleme mehr“, sagte Knaf, dessen Team ohne Mühe davonzog.

Spielfilm: 0:2, 3:3, 6:7, 10:10, 12:14, 15:17 – 17:17, 19:18, 21:19, 25:22, 28:23, 30:24, 32:26

Zeitstrafen: 2:1 - 7m: 2/2 – 1/1

Nieder-Roden II: Höschler, Hildebrandt; Schrod (12/2), Meincke (6), Ma. Engel (5), Witt (3), Ignacy (3), Bartoszewicz (1), Mi. Engel (1), Steinheimer (1), Voltz, Paukstat, Dobler, Ott

Quelle: op-online.de

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