Handball-Oberliga

Hanau hat Zeit für Experimente

Offenbach - Eine deutliche Angelegenheit war das Derby in der Handball-Oberliga Hessen zwischen der HSG Hanau und der HSG Kahl/Kleinost-heim. Mit 28:21 (14:9) setzten sich die Hanauer souverän durch.

Nach 15 Minuten stand es noch 5:5, doch dann starteten die Gastgeber einen Lauf und führten nur drei Minuten später mit 10:5. „In dieser Phase hat dann jeder Abschluss gesessen, zusätzlich standen wir in der Abwehr sehr stark und ließen nichts zu“, sagte der Hanauer Trainer Patrick Beer. Den Fünf-Tore-Vorsprung verteidigten die Gastgeber bis zur Pause. „Nach dem Wechsel haben wir ein wenig experimentiert und die A-Jugendlichen Robin Marquardt und Jannik Ruppert spielen lassen und auch sonst durchgewechselt, damit auch jeder seine Spielanteile bekommt. Dies hat zwar etwas den Spielfluss gehemmt, aber wir haben trotzdem das Spiel nie aus der Hand gegeben oder waren in Gefahr, das Spiel zu verlieren“, führte Beer aus.

Nur die Siebenmeterquote sei noch verbesserungswürdig. „Wir haben nur drei von sechs Versuchen getroffen, aber immerhin haben wir mit unserer guten Leistung am Kreis diese auch vorher provoziert.“ Mit diesem Sieg verteidigen die Hanauer den dritten Platz und konnten es sich erlauben, den angeschlagenen Yaron Pillmann zu schonen. Die HSG ist am kommenden Wochenende spielfrei, ehe es in den zwei verbleibenden Partien gegen die TuS Holzheim und die SG Bruchköbel geht.

HSG Hanau verliert Derby gegen Bruchköbel (Archiv)

HSG Hanau verliert Derby gegen Bruchköbel

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Archiv- und Symbolbild: Scheiber

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