3. Liga Mitte

Hanau siegt deutlich: Ritter feiert ein gelungenes Comeback

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Hanau siegt deutlich: Ritter feiert ein gelungenes Comeback.

Nach den beiden jüngsten Erfolgen des HC Elbflorenz II in Baunatal und gegen Leutershausen waren die Handballer der HSG Hanau gewarnt, ließen im Heimspiel der 3. Liga Mitte gegen die Sachsen aber nichts anbrennen und gewannen überlegen mit 33:24 (17:9).

Hanau - „Die erste Hälfte war gut, die zweite nicht so prall“, sagte Hanaus Trainer Oliver Lücke. Grund zur Freunde hatten die Grimmstädter auch angesichts des Comebacks von Jan-Eric Ritter, der nach langwieriger Verletzungspause rund 25 Minuten lang Spielpraxis sammelte.

Lediglich in den ersten sechs Minuten hielten die Sachsen mit. Im der Anfangsphase glichen die Dresdener zum 1:1 aus und verkürzten kurz darauf auf 2:3. Doch spätestens beim 8:3 in der 13. Minute war klar, wohin die Reise an diesem Tag gehen würde. „Wir waren von Beginn an sehr konzentriert“, war Lücke zufrieden. Und auch wenn die Hausherren ein paar Schwächen in der Rückwärtsbewegung offenbarten und einige Tempogegenstöße wegwarfen, war der erste Durchgang vor nur 390 Zuschauern eine klare Angelegenheit, mit einem Acht-Tore-Vorsprung gingen die Hanauer in die Pause.

Nun galt es, auch im zweiten Abschnitt die Spannung hochzuhalten. „Ich wollte die zweite Hälfte nicht unentschieden spielen“, erklärte Oliver Lücke. Das gelang der HSG, Hanau gewann auch den zweiten Durchgang – wenn auch nur mit einem Tor Unterschied. Die Gäste versuchten es in der zweiten Hälfte verstärkt mit dem siebten Feldspieler, besaßen hier allerdings nicht die Qualität einer SG Leutershausen. „Wir haben einige neue Konstellationen ausprobiert“, erklärte Lücke. So spielten in der Abwehr erstmals Jan-Eric Ritter und Luca Braun gemeinsam – das war bisher nur im Training der Fall. „Jan-Eric hat seine Sache sehr gut gemacht“, freute sich der Hanauer Trainer über das gelungene Comeback des Spielmachers, „der uns auf jeden Fall enorm weiterhilft“, meinte Oliver Lücke.

Spielfilm: 5:2 (8.), 10:4 (16.), 14:9 (25.), 17:9 - 23:13 (41.), 29:19 (52.), 33:24

Zeitstrafen: 4:4 - 7m: 4/4 - 1/1

HSG Hanau: Schermuly, Tomm; Ritter (1), Woiwod (1), Gerst (2), Strohl, Braun (4), Bergold (2), Brüggemann (4), Pillmann (4), Christoffel (3), Lorenz (1), Malik (11/4)  leo

Quelle: op-online.de

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