3. Handball-Liga

HSG Rodgau empfängt Baunatal – Hanau beim Northeimer HC gefordert

+
Soll wieder mehr Einsatzzeiten erhalten: Marc Strohl (HSG Hanau). In dieser Szene aus der Partie gegen den TV Kirchzell kommt er frei vor Torwart Tobias Jörg zum Wurf. 

Die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt am Samstag Eintracht Baunatal. Die HSG Hanau hingegen reist nach Niedersachsen zum Northeimer HC. 

Offenbach – Beide Handball-Drittligisten der Region sind erfolgreich in die Saison gestartet. Die HSG Rodgau Nieder-Roden ist mit 5:1 Punkten als Tabellenvierter und einem Spiel Rückstand noch ungeschlagen, die HSG Hanau gewann nach der Auftaktniederlage in Dutenhofen/Münchholzhausen dreimal hintereinander und klettere bis auf den zweiten Tabellenplatz.

Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt die HSG Rodgau Nieder-Roden nun Eintracht Baunatal. „Die Baunataler haben am vergangenen Wochenende wieder bewiesen, wie stark sie sind“, verweist Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann auf das 24:24 der Nordhessen gegen Zweitliga-Absteiger TV Großwallstadt. Denn wie in den vergangenen Jahr gilt bei Baunatal auch in dieser Runde: „Die erste Sieben ist unglaublich gut eingespielt, die spielen gefühlt seit zehn Jahren so zusammen“, erklärt Redmann und erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Zumal die Eintracht, die mit 5:3 Punkten den sechsten Tabellenplatz einnimmt, in Marvin Gabriel einen der besten Spielmacher der Liga mit nach Rodgau bringt.

HSG Rodgau Nieder-Roden hofft auf mehr Unterstützung durch die Fans 

„Das ist eine sehr schwere Aufgabe für uns, aber zu Hause wollen wir natürlich beide Punkte holen. Ich hoffe, dass uns mehr Zuschauer unterstützen als zuletzt. Denn wir brauchen unsere Fans und diese spezielle Atmosphäre in unserer Halle“, sagt er.

„Ich hoffe, dass sich unsere Personalsituation bis dahin ein klein wenig entspannt“, blickt der Nieder-Rodener Trainer voraus. Soll heißen: Er hofft auf die Rückkehr von Spielmacher Philipp Keller, der zuletzt aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Ansonsten ergeben sich im Kader der HSG keine Veränderungen, das Comeback von Tim Henkel am vergangenen Wochenende soll eine einmalige Angelegenheit bleiben.

Hanaus Trainer Oliver Schulz hofft, dass die HSG Hanau ihren Lauf gegen den Northeimer HC fortsetzen kann

Die HSG Hanau muss am Sonntag (17 Uhr) beim Northeimer HC ran. „Wir konzentrieren uns zunächst voll und ganz auf Northeim“, sagt Hanaus Trainer Oliver Schulz mit Blick auf die beiden Auswärtsspiele beim West-Umsiedler und eine Woche später in Groß-Bieberau beim aktuellen Spitzenreiter MSG. Northeim belegte in der vergangenen Saison in der West-Staffel den fünften Platz, aktuell nehmen die Niedersachsen in der Mitte-Gruppe mit 3:5 Punkten den zwölften Platz ein.

„Wir wollen unseren Lauf fortsetzen, dürfen uns aber von den beiden jüngsten Ergebnissen der Northeimer auf keinen Fall blenden lassen“, sagt Hanaus Trainer Schulz. Im Heimspiel gegen Klassenprimus Groß-Bieberau/Modau (22:34) und zuvor in Leipzig (29:37) waren die Niedersachsen arg unter die Räder gekommen. „Die Mannschaft hat zwei sehr starke Distanzschützen, warnt Schulz vor den Rückraumspielern Efthymios Iliopoulos und Malte Wodarz und lobt zudem die beiden schnellen Außen. „Und nach dem beiden jüngsten Niederlagen wird Northeim versuchen, mit der nötigen Aggressivität das Ruder herumzureißen“, erwartet Schulz einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner.

Der Einsatz von Rückraumspieler Michael Hemmer, der in der Endphase der Partie gegen Leipzig umknickte, ist gefährdet, dafür soll Marc Strohl, der zuletzt aus beruflichen Gründen nur wenig trainierte, wieder mehr Einsatzzeiten erhalten.

Im personellen Bereich gibt es zudem einen Lichtblick: Jannik Ruppert wurde zu Wochenbeginn erfolgreich am vorderen Kreuzband operiert und durfte am Mittwoch das Krankenhaus wieder verlassen. In dieser Saison wird der Rückraumschütze aber nicht mehr zum Einsatz kommen. 

leo

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare