Seit vier Spielen ungeschlagen 

Cleverer Keller stibitzt Bälle und Schopper „explodiert“

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In Topform. Philipp Keller (mit Ball) und Henning Schopper (hinten) führten die HSG Rodgau zum Sieg gegen Baunatal mit Phil Räbiger (links) und Sven Vogel.

Die HSG Rodgau Nieder-Roden bleibt nach dem 29:26-Sieg gegen Eintracht Baunatal im vierten Spiel ungeschlagen. 

Nieder-Roden - „Spitzenreiter bist du noch nicht, Groß-Bieberau hat auch gewonnen“, schmunzelte HSG-Moderator Stefan Schnur auf der Pressekonferenz nach dem 29:26 (15:14)-Sieg der HSG Rodgau Nieder-Roden im Drittliga-Spiel gegen Eintracht Baunatal in Richtung seines Trainers Jan Redmann. Trotz Personalsorgen blieben die Nieder-Rodener auch im vierten Spiel ungeschlagen, kämpften die Nordhessen mit einer unglaublichen Energieleistung nieder.

Handball: HSG Rodgau Nieder-Roden schlägt Eintracht Baunatal 

Allen voran Philipp Keller. Der Spielmacher war nach dem Schlusspfiff sogar zum Jubeln zu erschöpft. „Vergangene Woche haben wir einen Punkt verloren, den wollten wir zurückholen. Wir haben gewonnen, weil jeder 60 Minuten lange gekämpft und gebissen hat. Das war ein geiles Spiel und hat richtig Spaß gemacht.“

Voll des Lobes war auch Jan Redmann: „Das war eine fast perfekte zweite Hälfte von uns. Vergangene Woche hat uns die Cleverness von Philipp Keller gefehlt, die hatten wir dieses Mal. Und was Henning Schopper aktuell macht, ist auch ganz gut“, lachte der HSG-Trainer. Während Keller in seiner unnachahmlichen Art den Baunatalern immer wieder die Bälle stibitzte, wächst Schopper in seinem vierten Jahr in Nieder-Roden zunehmend in eine Führungsposition. Und das nicht nur aufgrund seiner sieben Treffer gegen die Eintracht. „Ich habe immer gesagt, der explodiert irgendwann. 

Henning übernimmt viel Verantwortung. Auch weil er muss“, sagte HSG-Pressesprecher René Marzo. Denn auch gegen die Eintracht fielen mit den verletzten Michael Weidinger, Timo Kaiser, Alexander Weber und Niklas Geck wieder vier Stammkräfte aus.

HSG Rodgau Nieder-Roden hat Probleme nach Anfangsphase 

Nach der ausgeglichenen Anfangsphase hatte Nieder-Roden große Probleme, lag mit drei Toren in Rückstand. Nach Umstellungen in der Abwehr lief es wieder besser. „Nach der Pause waren wir geduldiger und haben im Angriff bessere Lösungen gefunden“, sagte Redmann, der beim 24:22 eine entscheidende Auszeit nahm (52.). Danach machten die Nieder-Rodener mit einem 3:0-Lauf alles klar.

Spielfilm: 3:3 (7.), 7:7 (13.), 7:10 (15.), 8:11 (18.), 11:11 (23.), 13:14 (28.), 15:14 - 18:18 (39.), 20:18 (42.), 23:22 (49.), 27:22 (56.), 29:24 (59.), 29:26

Zeitstrafen: 2:4 - 7m: 4/4 - 2/4

HSG Rodgau: Rhein, Weiß (n.e.); Wesp (1), von der Au (2), Kohlstrung (6/4), Stenger (4), Hofferbert (1), Schneider (1), von Stein, Hoddersen (5), Schopper (7), Sinnecker (1), Keller (1)  Von Patrick Leonhardt

Quelle: op-online.de

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