Happy End dank Hubinsky

Traf in Darmstadt gleich doppelt: Stanislav Hubinsky (rechts).
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Traf in Darmstadt gleich doppelt: Stanislav Hubinsky (rechts).

Dieburg (jd) ‐ Mit zwei Treffern im Spiel bei der DJK SSG Darmstadt hat Stanislav Hubinsky vom Fußball-Gruppenligisten SC Hassia Dieburg am Sonntag für zwei Dinge gleichzeitig gesorgt: Zum Einen spielten die Blau-Weißen dank seiner Tore 3:3-Unentschieden und glichen in der letzten Sekunde der Nachspielzeit aus. Zum Anderen wird Hubinskys Weggang nach der Saison noch mehr wehtun, denn in Darmstadt machte er auch jenseits seiner Treffer eine starke Partie.

Das konnte man allerdings nicht von jedem Akteur des Sportclubs behaupten, denn die Dieburger zeigten beim abstiegsbedrohten Gastgeber eine mäßige Leistung. Teilweise verständlich aufgrund zweier Aspekte: Für die Mannschaft von Coach Michael Motz geht es um nichts mehr, außerdem fehlen mehrere Stammspieler verletzt oder gesperrt. Wer dachte, die DJK SSG würde aufgrund der für sie prekären Tabellensituation von der ersten Sekunde an um ihr Leben laufen und kämpfen, der sah sich getäuscht: Die Darmstädter ließen den Dieburgern im Mittelfeld viel Raum zur Entfaltung, was die Gäste zunächst aber nicht nutzten. Zwei Distanzschüsse von Thorsten Schnitzer (15. und 21. Spielminute) waren zunächst alles gegen einen Kontrahenten, der seinerseits überhaupt keine Torgefahr ausstrahlte.

Die Führung für die Hassia fiel dennoch wie aus dem Nichts: Stanislav Hubinsky setzte sich am Rande der Legalität im Zweikampf durch, traf aus 16 Metern dann schön in die Ecke. Das 1:0 für die Blau-Weißen (26.), Darmstadt protestierte vergebens. Als es schien, die Dieburger könnten mit der Führung in die Kabine gehen, glich die DJK SSG aus dem Gewühl heraus zum 1:1 aus (45.).

Zweifelhafter Elfmeter bringt Darmstadt wieder ran

Im zweiten Abschnitt merkte man dem Team um den Ex-Dieburger Dennis Klein dann an, dass der Klassenerhalt auf dem Spiel steht, wenn gegen die Hassia nichts Zählbares – am besten drei Punkte – herausspringt. Das nächste Tor gegen aggressiver werdende Gastgeber schossen dennoch die Dieburger: Zunächst scheiterte Hubinsky, dann vollendete der ansonsten nicht für seine Torgefahr bekannte Alex Gerlitz volley zum 2:1 (57.).

Ein etwas zweifelhafter Strafstoß brachte die DJK SSG dann wieder ins Spiel und das 2:2 (68.). Als nach einem katastrophalen Ballverlust des schwachen Schnitzer das 3:2 für Darmstadt fiel, schien das Spiel gelaufen (80.). In einer härter werdenden Schlussphase mit einigen Gelben Karten aber zeigte Dieburg Moral und zerstreute alle Zweifel, in diesem für die Konkurrenz teils noch wichtigen Spiel nur halbherzig anzutreten. Tayfun Durmus sicherte sich in der dritten Minute der Nachspielzeit auf der linken Außenbahn einen Freistoß. Den trat Fatih Yakut, mit einem Kopfball glich Hubinsky zum 3:3 aus.

Die Gäste sicherten sich damit einen Zähler, den sie nicht mehr brauchten, der aber dennoch für Freude sorgte. Die Aufstellung des SC Hassia: Sascha Krichbaum – Toni Nietschmann, Maurice Fleck, Tobias Catta, Benjamin Kampka – Mustafa Zeyrek, Fatih Yakut, Alex Gerlitz, Thorsten Schnitzer, Tayfun Durmus – Stanislav Hubinsky (keine Einwechslungen).

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