HSG Rodgau Nieder-Roden will zweiten Sieg in Folge verbuchen

Heimpremiere für Neuzugang Rok Setnikar

Rodgau - Mit Zugang Rok Setnikar wollen die HSG-Handballer gegen Halle auch das zweite Spiel im neuen Jahr gewinnen.

Nach dem gelungenen Auftakt in Baunatal wollen die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag (19.30 Uhr) in der 3. Liga Ost gegen den Tabellenvorletzten USV Halle nachlegen und zwei weitere Punkte holen. „Von der Tabellensituation her erwartet jeder einen Sieg. Und wir wollen gewinnen, ohne Wenn und Aber“, sagt HSG-Trainer Alexander Hauptmann, der die ohnehin gute Stimmung im HSG-Lager nach dem Erfolg in Baunatal nochmals verbessert sieht. Nicht dabei gegen die Sachsen-Anhaltiner ist weiterhin Christian Weis, der nach seinem Daumenbruch erst jetzt wieder in das Training einsteigt. „Er liegt in seinem Zeitplan etwa zwei Wochen zurück“, meint Hauptmann.

Dafür dürfen sich die Nieder-Rodener Fans erstmals auf Zugang Rok Setnikar freuen. Der 24-jährige Slowene kommt vom Ligarivalen TSV Rödelsee und verbuchte beim Erfolg in Baunatal bereits rund eine 30-minütige Einsatzzeit als Rechtsaußen, kann aber auch im rechten Rückraum eingesetzt werden. Die abstiegsgefährdeten Rödelseer verabschiedeten Setnikar ebenso wie den kroatischen Spielmacher Marko Sokicic und Bostjan Hribar nach dem letzten Spiel im vergangenen Jahr, um finanziell die Weichen für die Bayernliga zu stellen. In der Rückrunde wollen die Bayern vor allem eigene junge Spieler einsetzen. Beim 32:28 gegen den TV Kirchzell hatte sich Setnikar mit 13 Toren nochmals von seiner besten Seite gezeigt. Insgesamt erzielte der Slowene, der erst im Sommer 2015 aus seiner Heimat nach Rödelsee gekommen war, im bisherigen Saisonverlauf 71 Treffer, kassierte aber auch schon 19 Zeitstrafen. In Nieder-Roden will er sich für höhere Aufgaben empfehlen.

Und die HSG kann einen weiteren Linkshänder nach dem Ausfall des Langzeitverletzten Tim Henkel (Kreuzbandriss) gut gebrauchen. „Ich hoffe, dass beim ihm gegen Halle der Knoten platzt, er hat auf jeden Fall sehr viel Qualität, aber auch erst zweimal mit uns trainiert“, sagte Nieder-Rodens Männerwart Andreas Knaf nach dem Auswärtserfolg im Hessenderby am vergangenen Spieltag. Das Hinrundenspiel in Halle hatten die Rodgauer mit 26:22 zu ihren Gunsten entschieden. „Der USV hat eine robuste Abwehr und einen wurfgewaltigen Rückraum. Und fairerweise muss ich auch sagen, dass sie in einigen Spielen Pech hatten“, erklärt Alexander Hauptmann. So verloren die Sachsen-Anhaltiner das Kellerduell in Rödelsee nach einer Vier-Tore-Führung im Endspurt noch mit 30:31. Gegen Eintracht Baunatal führte Halle sogar mit 23:16 – und stand am Ende nach einer 27:29-Niederlage doch wieder mit leeren Händen da. Zum Abschluss des vergangenen Jahres besiegte der USV Leipzig mit 29:27, verlor eine Woche später in Groß-Umstadt allerdings mit 31:44.

leo

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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