„Heiße Nummer“ für die HSG in Bad Neustadt

Nieder-Roden (leo/cd) ‐ Die Handballer der HSG Nieder-Roden sind in der 3. Liga Ost seit zwei Partien ungeschlagen - kommen als Vorletzter der Tabelle aber nicht weg vom Fleck.

Während das 28:28 beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter TG Münden das Selbstvertrauen steigerte, kehrte nach dem 28:28 gegen den TV Jahn Duderstadt, als die HSG wie schon in Münden in der Endphase eine Drei-Tore-Führung verspielte, wieder Ernüchterung ein. Alexander Hauptmann hofft nun auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft: „Jetzt müssen wir auswärts die zwei Punkte holen“, fordert der HSG-Trainer vor dem Spiel am Samstag (19.30 Uhr) beim HSC Bad Neustadt, der als Tabellenachter mit 8:10 Zählern vier Pluspunkte mehr auf seinem Konto hat als die Rodgauer (4:16).

Neustadt holte aus den vergangenen drei Partien vier Zähler. Auf das enttäuschende 27:27 bei Schlusslicht SVH Kassel folgten ein Heimsieg gegen die HSG Pohlheim (35:27) sowie ein Remis beim HC Einheit Halle (25:25).

„Der HSC Bad Neustadt ist ein starker Gegner“, sagt Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann. „Die haben eine etwas ältere, abgezockte Mannschaft mit vier oder fünf Spielern aus dem Ausland.“ Die Mannschaft sei insgesamt „richtig stabil“, verfüge über eine „starke Abwehr“, die zumeist in der 6:0-Formation agiert und sei auch im Angriffsspiel äußerst ausgeglichen. „Die haben vorne quasi keine Schwachstelle“, sagt Hauptmann. „Das sind sechs gute Spieler, da fällt vom Niveau her keiner ab. Dennoch haben wir eine Chance.“

Eine schwere Aufgabe also für die Rodgauer, zumal in der Halle in Bad Neustadt immer eine besondere Stimmung herrscht. „Das wird wie immer eine heiße Nummer“, weiß Hauptmann aus seiner Zeit als Spieler, als er mit dem TV Kirchzell mehrfach in Bad Neustadt spielte. „Die haben ein gutes Publikum, das stets ordentlich Stimmung macht.“

Gute Nerven werden insofern gefragt sein. Nerven, wie sie zuletzt in Philipp Keller ausgerechnet der Jüngste im HSK-Kader zeigte, als er gegen Duderstadt in entscheidenden Situationen zweimal per Siebenmeter traf.

„Unsere Nummer eins als Siebenmeterschütze, Timo Kaiser, hatte vorher verworfen“, erklärt Hauptmann. „Also kam in Philipp Keller unsere Nummer zwei zum Zuge. Er kann das einfach, ist vom Punkt sehr sicher.“

Quelle: op-online.de

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