Cimen-Elf unter Zugzwang

SC Hessen in der Offensive unberechenbar

Sprendlingen -  Im Kampf um die Tabellenspitze in der Fußball-Hessenliga steht für den SC Hessen Dreieich mit dem Heimspiel am Dienstag (15 Uhr) gegen Regionalliga-Absteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg der nächste Knaller ins Haus.

Nach zwei Unentschieden, zuletzt ein 1:1 im Spitzenspiel gegen Bayern Alzenau, hoffen die Dreieicher auf den zehnten Saisonsieg, um den Vier-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter TSV Lehnerz wieder zu verkürzen. Auch für Watzenborn-Steinberg steht viel auf dem Spiel. Nach dem 1:1 in Lehnerz am Samstag muss die Teutonia in Dreieich gewinnen, will sie noch einmal in das Titelrennen eingreifen. Wobei Trainer Daniyel Cimen weniger auf die Tabelle, sondern mehr auf das Potenzial seiner Mannschaft schaut. „Da ist noch viel vorhanden“, geht es dem ehemaligen Eintracht-Profi vor allem darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Seit der 32-Jährige Ende September das Traineramt bei der Teutonia übernahm, geht es beim ehemaligen Regionalligisten in kleinen Schritten aufwärts: Von sechs Partien verloren die Pohlheimer nur eine, sind damit aktuell Tabellensiebter.

„Das ist dennoch ein sehr guter Gegner, Daniyel Cimen leistet dort sehr gute Arbeit“, sagt SC Hessen-Trainer Rudi Bommer über die Teutonia. „Es gibt immer einen gewissen Umbruch, wenn man von oben kommt. Zudem ist die Hessenliga eine gute Liga, als Absteiger ist man aber nicht so konzentriert, muss sich erst an die Liga gewöhnen. Das hat die Teutonia jetzt geschafft. Ich habe Watzenborn noch immer auf dem Zettel, die sind noch nicht weg. Die Mannschaft hat eine gute Qualität und individuelle Klasse, die ein Spiel entscheiden kann. Da müssen wir höllisch aufpassen“, sagt Bommer.

Bilder: Unentschieden zwischen SC Hessen und Alzenau

„Aber wir haben ja auch Klasse“, sagt der Ex-Nationalspieler über seine Mannen, die aktuell Platz zwei einnehmen. Vor allem die Unberechenbarkeit in der Offensive ist eine der Stärken des SC Hessen. „Ich bin froh, dass wir hier so breit gefächert sind“, erklärt Bommer. „Tino Lagator war zuletzt in sehr guter Form, fiel dann verletzt aus. Khaibar Amani kam neu in die Mannschaft und traf gegen Alzenau“, zeigt sich Bommer zufrieden. Und auch in der offensiven Mittelfeldreihe mit Zubayr Amiri, André Fließ, Loris Weiss oder Marc Schnier ist jeder Spieler jederzeit für einen Treffer gut. Diese Unberechenbarkeit in der Offensive soll dem SC Hessen gegen die Teutonia zum Sieg verhelfen. Nicht dabei ist Defensivspieler Tim Fließ, der noch ein Spiel rotgesperrt ist.    (leo)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © A2/Peter Hartenfelser

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