Heute Abend Heimspiel gegen Griesheim

Hessenliga: SC Hessen Dreieich will nachlegen

+
Sein Einsatz für den SC Hessen Dreieich ist fraglich: Der ehemalige Profi Youssef Mokhtari (links/37 Jahre alt; 20 Bundesliga-Spiele für Köln und Duisburg, 152 Zweitliga-Spiele) im Duell mit Mark Niklas Jaksch von Borussia Fulda.

Offenbach - Weitermachen, nicht locker lassen – und vor allem nicht aufgeben. Die drei Hessenligisten der Region sehen ihren anstehenden Aufgaben zuversichtlich entgegen.

Mit acht Punkten Vorsprung führt der SC Hessen Dreieich souverän die Tabelle der Fußball-Hessenliga an. Mit einem Sieg gegen Viktoria Griesheim können die Dreieicher Verfolger Bayern Alzenau weiter distanzieren, die Unterfranken sind am Wochenende spielfrei. Nach der guten Leistung in Fulda hoffen die Sportfreunde Seligenstadt gegen den OSC Vellmar auf den sechsten Saisonsieg. Schlusslicht Viktoria Urberach ist im Aufsteigerduell beim FC Ederbergland gefordert.

SC Hessen Dreieich - Viktoria Griesheim (Fr., 19.30). „Wenn es gut läuft, gibt man unbewusst mal ein paar Prozent weniger. Wir dürfen aber nicht locker lassen“, fordert SC Hessen-Trainer Rudi Bommer nach dem höchsten Hessenliga-Sieg der Vereinsgeschichte am vergangenen Wochenende in Vellmar (8:0). Er will auch gegen die Viktoria, die vom ehemaligen OFC-Profi Suat Türker trainiert wird, das gute Kombinationsspiel, das seine Mannschaft zuletzt in Nordhessen zeigte, sehen. Verzichten muss der Spitzenreiter allerdings weiterhin auf Stürmer Khaibar Amani, der in der internen Torjägerliste allerdings inzwischen von Tino Lagator überholt wurde. Der Einsatz von Youssef Mokhtari nach dessen Magen-Darm-Virus ist fraglich.

Sportfreunde Seligenstadt - OSC Vellmar (Sa., 15.00). Nach nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Partien „stehen wir schon unter Druck. Zumal das ein Duell gegen einen Tabellennachbarn ist, der uns mit einem Sieg überholen kann“, sagt Seligenstadts Trainer Lars Schmidt. Mit den Leistungen seiner Mannschaft war Schmidt zuletzt durchaus zufrieden, doch weder beim 0:0 gegen Baunatal noch beim 2:2 (Gegentor in der Nachspielzeit) bei Borussia Fulda belohnten sich die Sportfreunde mit einem Sieg. Der soll jetzt gegen die Nordhessen her, die ähnlich wie Seligenstadt mit kleinem Budget arbeiten „und auch in dieser Saison die Klasse halten werden“, ist sich Schmidt sicher. Zuletzt kam die Deppe-Elf allerdings gegen den SC Hessen mit 0:8 kräftig unter die Räder, das wollen die „Roten“ ausnutzen. Nicht dabei ist Angreifer Carlos McCrary, der aus beruflichen Gründen fehlt. Christoph Stefani ist nach seiner Leistenzerrung für Samstag „wohl kein Thema“ (Schmidt), ebenfalls aufgrund einer Leistenverletzung könnte auch Evangelos Bellos ausfallen. Für McCrary dürfte Yves Böttler von Beginn an stürmen, der im gegnerischen Strafraum mehr Zug zum Tor zeigt als sein schneller Offensivpartner.

FC Ederbergland - Viktoria Urberach (Sa., 15.00). Über so eine Serie, wie der FCE sie hatte, würden sich auch die Urberacher freuen: Mit drei Siegen hintereinander kämpfte sich Ederbergland an das untere Tabellenmittelfeld heran, zuletzt folgten jedoch wieder zwei Niederlagen. „Wir haben sehr intensiv trainiert und viel für den Mannschaftsgeist getan“, sagt Viktoria-Trainer Jochen Dewitz, „Ederbergland hat eine solide Mannschaft und aus seinen Möglichkeiten bisher deutlich mehr Kapital geschlagen als wir.“ Güner Özdamar (berufliche Gründe) steht aktuell nicht zur Verfügung, Ertugrul Parmaksiz hat den Verein mangels Perspektive verlassen. Samir Haruna und Tom Niegisch sind am Samstag gesperrt, die beiden Koreaner Jeong und Go angeschlagen. (leo)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare