SC Hessen und Sportfreunde Seligenstadt genießen Heimrecht

Hessenliga „ist eine verrückte Liga“

Offenbach - In den nächsten beiden Heimspielen am Samstag gegen den OSC Vellmar und kommenden Mittwoch gegen Rot-Weiss Frankfurt hat der SC Hessen Dreieich die Chance, wieder die alleinige Tabellenführung in der Fußball-Hessenliga zu übernehmen.

Aktuell haben die Dreieicher eine Partie weniger als der punktgleiche Spitzenreiter Eintracht Stadtallendorf absolviert. Die Sportfreunde Seligenstadt wollen gegen Borussia Fulda den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Viktoria Urberach ist spielfrei.

SC Hessen Dreieich – OSC Vellmar (Sa., 15 Uhr)

Mit nur einem Punkt aus vier Auswärtsspielen – ausgerechnet beim 2:2 in Stadtallendorf – verspielten die Dreieicher im Titelrennen ihre gute Ausgangsposition. Vor eigenem Publikum läuft es besser, drei Siege und 11:0 Tore lautet die Ausbeute in 2017. Nach dem Verzicht auf den Aufstieg, „ist es nicht einfach, die Mannschaft nach einem Rückstand wieder voll zu motivieren“, sagt SC-Trainer Rudi Bommer. Geht Dreieich wie in den Heimspielen in Führung, ist alles gut, gerät die Mannschaft wie in den Auswärtsspielen in Rückstand, wird es schwer. Auch wenn sich die Dreieicher zuletzt beim 0:2 in Fulda bis zum Ende mühten. „Das ist in unserer Situation aber normal. Wenn wir aber einmal ins Rollen gekommen sind, dann läuft es“, sagt Bommer, der zu Wochenbeginn im Training auf den Spaßfaktor setzte, die Mannschaft tobte sich beim Fußballtennis-Turnier aus. Gegen Vellmar sind drei Punkte eingeplant, auch wenn die Nordhessen am vergangenen Wochenende Rot-Weiss Frankfurt ein 1:1 abknüpften. „Da müssen wir schon aufpassen“, warnt Bommer.

Loris Weiss, zuletzt in sehr guter Form, plagte zu Wochenbeginn eine Oberschenkelverhärtung, gegen Vellmar soll er aber wieder dabei sein. Das Hinrundenspiel gewann der SC Hessen übrigens klar mit 8:0.

Bilder: Sportfreunde schießen SC Hessen ab

Sportfreunde Seligenstadt – Borussia Fulda (Sa., 15 Uhr)

Beim 2:2 im Hinrundenspiel kassierten die Sportfreunde erst in der Nachspielzeit den Ausgleich. „Da haben wir eine gute Leistung gezeigt“, erinnert sich Sportfreunde-Trainer Lars Schmidt. Am Samstag erwartet er einen engagierten Gegner. „Fulda hat immer noch ein bisschen Hoffnung auf den vierten Platz. In dieser verrückten Liga weiß man ja nie, ob vielleicht doch noch ein Verein auf sein Aufstiegsrecht verzichtet. Und wir brauchen noch ein paar Punkte für den Klassenerhalt.“ Für Schmidt gehören die Borussen zu einer der „komplettesten Mannschaften der Liga“, das macht die Aufgabe für die Sportfreunde nicht leichter. Patrick Hilser ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder dabei, auch die angeschlagenen Sven Kunisch (musste in Baunatal nach dem Warmmachen mit einer Zerrung passen) und Marius Löbig stehen voraussichtlich wieder zur Verfügung. (Leo)

Quelle: op-online.de

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