Spitzenreiter erwartet den FSC Lohfelden

SC Hessen: Ziel sind 14 Punkte Vorsprung

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Wenn der SC Hessen Dreieich am Sonntag (14 Uhr) den FSC Lohfelden empfängt, wird Toni Reljic (Mitte) fehlen. Dem Mittelfeldspieler droht aufgrund einer Verletzung eine längere Pause. Viktor Krist (links) und Patrick Hilser (rechts) gastieren mit den Sportfreunden Seligenstadt bei Rot-Weiß Hadamar.

Dreieich - Während ein Großteil der Fußball-Hesenligisten bereits die Winterpause genießt, sind die drei Klubs der Region am Wochenende nochmals gefordert. Darunter auch Spitzenreiter SC Hessen Dreieich, der am Sonntag den FSC Lohfelden erwartet. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Anfang November hatte die Partie verlegt werden müssen, weil Lohfelden im Hessenpokal gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden gefordert war. SC-Hessen-Trainer Rudi Bommer kam die Verlegung mehr als ungelegen, wurde seine Mannschaft doch aus ihrem Spielrhythmus gerissen. Schlimmer noch aus seiner Sicht: Die Partie wurde verlegt, ohne mit den Dreieichern Rücksprache zu halten. Am Sonntag nun kann der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten Eintracht Stadtallendorf auf 14 Punkte ausbauen.

„Lohfelden ist besser als die aktuelle Platzierung“, sagt Bommer über den Gegner, der 14. der Tabelle ist. „Der FSC hat in der Offensive Qualitäten, steht dann aber in der Defensive nicht so stabil.“ Vor allem über die Außen suchen die Nordhessen schnell den Weg vor das gegnerische Tor.

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Während SC-Hessen-Kapitän Niko Opper erfolgreich am Meniskus operiert wurde, droht Toni Reljic länger auszufallen. Beim jüngsten 4:0-Sieg im Verfolgerduell gegen Bayern Alzenau vor einer Woche wurde der Mittelfeldspieler nach einem Foulspiel ausgewechselt. „Knorpelschaden unter der Kniescheibe“, lautet die Diagnose. „Und auch das Band, das das ganze hält, hat etwas abbekommen“, erklärt Bommer. Eine Operation ist unausweichlich, im schlimmsten Fall droht Reljic drei bis vier Monate auszufallen. Besser sieht es bei Niko Opper aus: Der 24-Jährige wird bei planmäßigem Heilungsverlauf zu Beginn der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können und seinem Team im Idealfall zum Auftakt gegen den FC Ederbergland am 4. März wieder zur Verfügung stehen. Der afghanische Nationalspieler Abassin Alikhil (freier Gelenkskörper im Fuß) muss sich ebenfalls operieren lassen, ist am Sonntag gegen den FC Lohfelden aber noch einmal dabei. Bis auf Opper und Reljic schöpft der Spitzenreiter somit personell aus dem Vollen.

„Ich hoffe, dass wir spielen können. Aber es soll ja milder werden“, sagt Bommer. Bei den eisigen Temperaturen am vergangenen Wochenende wurd sogar der Kunstrasen im Dreieicher Sportpark schnell zur glatten Rutschfläche. (leo)

Bilder: SC Hessen gewinnt Spitzenspiel

Quelle: op-online.de

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