Oberrad siegt in Darmstadt

Hessenliga: Abendroth belohnt gute Teamleistung

Offenbach - Die Spvgg. Oberrad bastelt weiter an einer kleinen Erfolgsserie, die der Sportfreunde Seligenstadt riss auf dem Wehener Halberg.

Mit dem 2:1 (1:1)-Sieg im Kellerduell bei Rot-Weiß Darmstadt sicherte sich die Spvgg. 05 Oberrad in der Fußball-Hessenliga den zweiten Sieg hintereinander und machte einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Dagegen können die Rot-Weißen langsam mit den Planungen für die Verbandsliga Süd beginnen. Die jüngste Erfolgsserie der Sportfreunde Seligenstadt (sieben Punkte aus drei Partien) riss mit einer 0:3-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden II.

Rot-Weiß Darmstadt - Spvgg. 05 Oberrad 1:2 (1:1). „Wir sind sehr glücklich über diese Big Points, das war ein ganz wichtiger Sieg“, freute sich Oberrads Trainer Mustafa Fil. Dennis Abendroth sicherte mit seinen beiden Treffern den Erfolg, den sich aber die komplette Mannschaft mit einer sehr guten Teamleistung verdiente.

Zu Beginn war auf beiden Seiten die Anspannung zu spüren, die Abendroth aber bereits nach acht Minuten löste. Nach einer Flanke von Emre Kadimli scheiterte Kaan Köksal an Rot-Weiß-Schlussmann Fabio Begher, doch Abendroth versenkte den Nachschuss aus 13 Metern sicher. Kurios war der Ausgleichstreffer von Florian Muhl nach 32 Minuten: Als Flanke gedacht, schlug der Ball als Bogenlampe im Oberräder Tor ein.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Darmstädter die Schlagzahl, ohne aber zu nennenswerten Torchancen zu kommen. „Wir standen in der Defensive sehr sicher, haben den Gegner kommen lassen und bei unseren Kontern die besseren Chancen“, erklärte Fil. Die blieben zunächst aber ungenutzt. Der Siegtreffer fiel erst vier Minuten vor Spielende, als Abendroth eine Kadimli-Flanke einköpfte.

Wie schon im Kreispokalfinale gegen Rot-Weiss Frankfurt (1:0) spielte Ernad Dananovic von Beginn an neben Ertugrul Erdogan auf der Sechser-Position. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht, ist viel gelaufen und war in den Zweikämpfen präsent. Ich bin sehr zufrieden“, meinte Mustafa Fil.

Rot-Weiß Darmstadt: Begher; Polat, Lohrer (90. Koyuncu), Windeck, Kalbfleisch, Frisch, Reka (90. Sembene), Ankido, Muhl, Kara (65. Götz), Lerchl

Spvgg. 05 Oberrad: Sen - Dursun, Weigand, Harmanci - Worcester, Erdogan (82. Fiege), Dananovic, Kadimli - Ilkiz, Abendroth, Köksal (90. Winkelmann)

Tore: 0:1 Abendroth (8.), 1:1 Muhl (32.), 1:2 Abendroth (86.) - Schiedsrichter: Wahl (Schöffengrund) - Zuschauer: 100

SV Wehen Wiesbaden II - Sportfreunde Seligenstadt 3:0 (0:0). „Das Ergebnis hört sich an, als hätten wir einen Ausflug gemacht. Aber wir haben gerade in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat sich nicht so schlecht verkauft, wie es das Ergebnis vermuten lässt“, erklärte Sportfreunde-Trainer Klaus Reusing. Denn im ersten Durchgang hatten die „Roten“ deutliche Vorteile und die besseren Chancen, scheiterten aber durch Christoph Stefani und Peter Sprung mehrfach am guten Raphael Laux im Tor der Gastgeber.

„Nach der Pause haben wir ein, zwei Fehler gemacht, sind gleich in Rückstand geraten. Wir haben körperlich nachgelassen, konnten das Tempo nicht mehr mitgehen“, sagte Reusing. Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten machte Antonio Bianco 20 Minuten vor Spielende alles klar.

Das Tor der Sportfreunde hütete dieses Mal Damien Jaworowicz an Stelle von Stefan Jordanic. „Jordi ist noch nicht bei 100 Prozent. Damien hat seine Sache gut gemacht, an ihm hat es nicht gelegen“, stellte Klaus Reusing fest. Für Tobias Leis und Marcel Kopp rückten zudem Kapitän Stefani und Tim Franz in die Startformation.

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SV Wehen Wiesbaden II: Laux; Iten, Esser, Kleinsorge, Kotzke (75. Staegemann), Rottenau, Bianco (73. Asamoah), Nandzik, Effiong, Zeller, Landu (80. Buff)

Sportfreunde Seligenstadt: Jaworowicz - Hertrich, Richter, Prümm, Ransom - Tasgin - Franz (75. Suljic), Stefani (66. Kopp), Väth (65. Leis), Hofmann - Sprung

Tore: 1:0 Kotzke (56.), 2:0, 3:0 Bianco (69., 71.) - Schiedsrichter: Wlodarczak (Weiterode) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rote Karte: Richter (88./Seligenstadt)

leo

Quelle: op-online.de

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