Kickers Offenbach

Hessenpokal geht weiter - mit OFC, ohne SV Pars

In der Liga trafen Kickers Offenbach (rote Trikots) und Bayern Alzenau diese Saison schon zweimal aufeinander. Beide Partien gewann der OFC klar (3:0, 3:1). Nun kommt es im Pokal zum Wiedersehen.
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In der Liga trafen Kickers Offenbach (rote Trikots) und Bayern Alzenau diese Saison schon zweimal aufeinander. Beide Partien gewann der OFC klar (3:0, 3:1). Nun kommt es im Pokal zum Wiedersehen.

Nach dem Punktspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Eintracht Stadtallendorf wartet auf den Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach kurzfristig eine englische Woche. Grund: Der Hessenpokal wird fortgesetzt und in dem muss der OFC in Alzenau ran.

Offenbach – Zusatzprogramm für Kickers Offenbach, Saisonende für den SV Pars Neu-Isenburg: Bei seiner Sitzung am Freitag hat das Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) festgelegt, den Landespokal ab dem Viertelfinale fortzusetzen, allerdings nur mit den Mannschaften, „die in der aktuellen Situation im Rahmen der Corona-Pandemie mit den entsprechenden und bewährten Hygienekonzepten Fußball spielen dürfen“.

Bedeutet: Für die sieben Regionalligisten sowie Drittligist SV Wehen Wiesbaden geht es weiter, für Verbandsligist SV Pars Neu-Isenburg und Co. ist Schluss, sie erhalten dafür aber eine Kompensation.

„In gemeinsamen Beratungen potentieller Achtelfinalteilnehmer“ sei besprochen worden, dass die ausscheidenden Amateurvereine „solidarisch von den übriggebliebenen höherklassigen Vereinen eine finanzielle Entschädigung erhalten sollen“, teilte der HFV mit, ohne eine Summe zu nennen. Nach Informationen unserer Zeitung soll jedes Team 3 000 Euro bekommen. Außerdem erhalten die ausscheidenden Achtelfinalisten ein Startrecht für die Saison 2021/22 im Hessenpokal. Der Vorstand empfiehlt, die acht Teams im Achtelfinale einzugliedern.

Sasan Tabib kann mit dem Kompromiss leben. „Die finanzielle Entschädigung hätte größer sein können, aber da sind wir entspannt“, sagte der Boss des SV Pars. „Bei der wettkampftechnischen Kompensation haben wir uns hingegen klar positioniert. Die Teams, die sich mit sechs bis acht Siegen fürs Achtelfinale qualifiziert haben und nun ausscheiden, sollten dort einsteigen, wo sie waren. Sofern diese Saison keine Kreispokalsieger ermittelt werden, sollte das gut klappen.“

Für Regionalligist Kickers Offenbach bedeutet die Fortsetzung des Hessenpokals eine zusätzliche Belastung in einer Saison mit ohnehin bereits 42 Punktspielen. Jetzt kommen im Extremfall noch drei Pokalpartien hinzu. Die erste steht schon kommende Woche an - beim Ligarivalen Bayern Alzenau. Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Ob Dienstag oder Mittwoch, wird am heutigen Samstag ausgelost, da sich beide Vereine nicht auf einen Termin einigen konnten. Der Sieger trifft auf den Gewinner der Partie Hessen Kassel gegen TSV Steinbach Haiger (Dienstag, 17.30 Uhr). Außerdem spielen FC Gießen gegen SV Wehen Wiesbaden (Mittwoch, 17 Uhr) und Eintracht Stadtallendorf gegen FSV Frankfurt (Mittwoch, 19 Uhr). Der Pokalsieger muss dem DFB bis zum 1. Juli gemeldet werden. (Von Christian Düncher)

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