Kreisliga A Offenbach, Gruppe 2

Hocks Rückkehr zu Rot-Weiß endet mit Tumulten und Spielabbruch

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Marcel Köppler vom SV Zellhausen (links) lässt Benjamin Wolf von der TuS Froschhausen in Leere laufen. Die Froschhausener ließen sich aber nicht abschütteln und gewannen 2:1.

Nach zehn Minuten Spielzeit unterbrach der Schiedsrichter die Spitzenbegegnung Espanol Offenbach gegen Teutonia Hausen der Kreisliga A2 wegen der schlechten Witterungsbedingungen.

Offenbach – Von acht angesetzten Spielen der Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 fanden nur fünf bis zum Ende statt. „Auch nach einer Pause machte es keinen Sinn, das Spiel fortzusetzen, beide Mannschaften und der Schiedsrichter waren sich da einig“, sagte Espanol-Sprecher Cecilio Castillo.

Bis zur 87. Minute wurde auch im Kellerduell Rot-Weiß Offenbach gegen TuS Klein-Welzheim gespielt, bis der Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 2:3 für Welzheim abbrach. „Der zweite Torhüter der Klein-Welzheimer lief auf den Platz, worauf dann die Hölle losbrach und der Schiedsrichter, da er das Spiel nicht mehr kontrollieren konnte, die Begegnung abbracht“, sagte Rot-Weiss-Vorsitzender Farzad Alidousti.

Klein-Welzheims Abteilungsleiter Frank von der Wege bestätigte, dass der zweite Torwart der TuS auf den Platz gelaufen war, allerdings, um sich während einer Spielunterbrechung um einen am Boden liegenden Mitspieler zu kümmern. „Im Anschluss kamen die ganzen Offenbacher hinzu und sowohl ich als auch unser Trainer Andreas Hock wurden körperlich angegangen. Schade, dass das Spiel so unrühmlich endete, wir hätten gerne den greifbaren Sieg - unser Führungstrefer war kurz vor den Tumulten gefallen - mit nach Hausen genommen.“ Es bleibt abzuwarten, wie der Schiedsrichter die Angelegenheit bewertet hat und wie das Sportgericht entscheiden wird.

Wegen Unbespielbarkeit des Platzes wurde die Partie TV Hausen gegen Spvgg. Dietesheim II abgesagt.

SG Hainhausen - SG Wiking 03 Offenbach 1:2 (1:2)

 „Das war ein schweres Spiel, nicht nur wegen des Gegners, sondern auch wegen des Sturms. In der Halbzeit fiel sogar das Tor um, das war eher ein Glücksspiel“, fasste Hainhausen-Trainer Mathiyas Dursun zusammen, der nach er Pause viele Chancen seiner Mannschaft sah: „Wir laufen mit zwei Mann auf den gegnerischen Torwart zu und versäumen es, ein Tor zu machen, oder treffen die Latte und die anderen Chancen hat der Torhüter der SG Wiking gut gehalten. Ein Unentschieden hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt.“

Hainhausen: Garf; Steinau, Schndier, Baier, Müller, Arnautovic, Langer, Zadro, Darici, Kullmann, Kern (Brößner,)

Wiking: Mahr; Sura, Atmaca, Afsin, Katsumura, Di Vittorio, Abdel-Hag, Mensah, Behse, Balczun, Cirkic (Yigit, Lamkaddam, Pereira)

Tore: 0:1 Nti Mensah (30.), 1:1 Schneider (38.), 1:2 di Vittoria (44.)

Spvgg. Hainstadt - TSV Heusenstamm 1:3 (1:2)

„Fußballspielen war kaum möglich, dazu waren die Bedingungen zu schlecht. Aber Heusenstamm hat sich cleverer angestellt“, fasste Hainstadts Trainer Stefan Ernst zusammen, der meinte, nur eine Nettospielzeit von 25 Minuten absolviert zu haben: „Andauernd wurde der Ball gesucht oder darauf gewartet, dass er Ball beim Freistoß ruhig lag.“

Hainstadt: Krammig; Weiss, Reitz, Delarue, Mandel, Bayram, Wurbs, Mailahn, Yavuz, Beck, Schmidt (Merget, Trageser, März)

Heusenstamm: Schlaud; A. Agnello, Götz, Rauch, Düzgüner, M. Agnello, Herrchen, Khadri, Torrico, Vincenzo, Martinko (Alimpasoglou, Gül, Korb)

Tore: 0:1 Herrchen (28.), 0:2 Khadri (36.), 1:2 Wurbs (41.), 1:3 Rauch (52.)

TSV Lämmerspiel - JSK Rodgau II 9:0 (7:0)

Eine klare Angelegenheit war das Spiel für die Lämmerspieler. „Wir waren von Anfang an den Rodgauern in allen Belangen überlegen und haben dies in der ersten Hälfte auch in Tore umgemünzt“, lobte TSV-Trainer Pedro Rufino. Nach der Pause nahmen die Lämmerspieler etwas Tempo raus und probierten in dem schon lange entschiedenen Spiel etwas aus. „Wir haben auch so noch eine Reihe von Chancen ausgelassen, aber was man dem Gegner anrechnen muss, er hat nie aufgegeben“, sagte Rufino.

Lämmerspiel: Sauer; Schräpel, Henn, Martin, Dietz, Butkus, Rufino, Schaub, Ott, Reinhardt, Heinz (Baumgarten, Nischalke, Dieter)

Rodgau: Speyer; Hantjaras, M. Engelmohr, Sommer, Schäfer, L. Engelmohr, Oluk, Klinkel, Al Abed, Barth, Müller (Kara, Catarino, Jonnek)

Tore: 1:0 Rufino (6.), 2:0 Heinz (11.), 3:0 Butkus (20.), 4:0, 5:0 Rufino (34., 37.), 6:0 Heinz (39.), 7:0 Reinhardt (43.), 8:0 Heinz (65.), 9:0 Rufino (74.)

TuS Froschhausen - SV Zellhausen 2:1 (0:0)

In einem absolut fairen Derby setzten sich die Hausherren knapp durch. „Am Donnerstag haben wir, nachdem nur vier Spieler kamen, das Training noch abgesagt. Aber vor dem Spiel habe ich der Mannschaft gesagt, es ist alles vergessen, ich will Leidenschaft sehen“, sagte Froschhausens Trainer Jörg Wagner. Und diese Leidenschaft brachte die Heimmannschaft dann auch auf den Platz: „Wir haben viel Willen und Leidenschaft gezeigt und uns den Sieg erkämpft.“

Froschhausen: Sagman; Colucci, Kessler, Winkler, Scherer, Wolf, Hansen, Bergmann, Stier, Lemens, Hark (Spitznagel, Gerheim, Macana)

Zellhausen: Imgram; Schliessmann, Peretzki, Ackermann, Kaiser, Tauber, Gardon, Gerfelder, Tauber, Simon, Köppler (Rückert, Mönicke, Rachor)

Tore: 1:0 Hark (FE/ 60.), 2:0 Hansen (82.), 2:1 Gerfelder (90.)

Sportfreunde Seligenstadt II - FC Maroc Offenbach 2:1 (0:1)

Mit einem Tor durch den „Alten Herren“ Denny Zacher in der Schlussphase gelang den Sportfreunden ein glücklicher Sieg. „Wir haben mit Zacher, Bohl und Grimm drei Alte Herren aufgeboten, aber Mann des Tages war unser Torhüter David Gantz, der den Sieg gegen starke Marokkaner festhielt“, sagte Seligenstadts Sprecher Sven Michel. Maroc war in der esten Hälfte die klar bessere Mannschaft, versäumte es aber, Tore zu machen. „Dreimal liefen die Offenbacher allein auf unseren Torhüter zu und scheiterten an ihm“, lobte Michel den Schlussmann.

Seligenstadt: Gantz; Firnges, Grimm, Kramer, Krzeszowski, Köpp, Dzafic, Peruzzi, Alban, Zacher, Butterhof (Bohl, Zebi, Schleiss)

Maroc: J. Al Jatari; Alghawi, Annouri, El Jazouli, Elfechtali, Y. Al Jatari, Y. El Fatimi, Q. Jaatit, A. Al Jatari, Z. Jaatit, H. El Fatimi (J. Jaatit, O. Jaatit, Esarsar)

Tore: 0:1 Eigentor Butterhof (38.), 1:1 Kramer (46.), 2:1 Zacher (88.) (stef)

TSV Heusenstamm gegen SV Zellhausen: Fotos 

Quelle: op-online.de

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