Spitzenspiel beim Überraschungs-Zweiten VfB Ginsheim

Verbandsliga Süd: Hohe Hürde für Neu-Isenburg

Dejan Djordjevic (links) erwartet mit Kickers-Viktoria Mühlheim Vatanspor Bad Homburg zum Aufsteigerduell. Der erkrankte Niklas Kessler, Kapitän der TS Ober-Roden, bangt um seinen Einsatz in Großkrotzenburg.
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Dejan Djordjevic (links) erwartet mit Kickers-Viktoria Mühlheim Vatanspor Bad Homburg zum Aufsteigerduell. Der erkrankte Niklas Kessler, Kapitän der TS Ober-Roden, bangt um seinen Einsatz in Großkrotzenburg.

Offenbach - Am neunten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd hat die Spvgg. 03 Neu-Isenburg eine schwierige Aufgabe auf dem Programm. Die 03er gastieren beim Tabellenzweiten aus Ginsheim. Deutlich einfacher dürfte es für die TS Ober-Roden werden, die beim Abstiegskandidaten aus Großkrotzenburg antritt.

VfB Ginsheim - Spvgg. 03 Neu-Isenburg (So., 15 Uhr). Als Spitzenspiel wäre die Partie zwischen Ginsheim und Neu-Isenburg vor der Saison wohl nicht eingestuft worden, zählten die Hausherren doch eher weniger zu den Kandidaten für eine Position ganz vorne. Etwas überraschend liegt der VfB nun ohne Niederlage auf Platz zwei, die Spielvereinigung folgt dicht dahinter auf dem dritten Rang. „Sie sind von hinten bis vorne gut besetzt“, zeigt sich Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann wenig überrascht vom Ginsheimer Erfolg und will mit seiner Elf trotzdem Zählbares beim VfB entführen: „Unser Ziel ist es, gut zu spielen. Dann werden wir sehen, wie weit wir kommen. Aber natürlich wollen wir weiter ganz oben mitmischen und brauchen dafür Punkte.“

Germania Großkrotzenburg - TS Ober-Roden (So., 15 Uhr). Die Turnerschaft ist gegen den Drittletzten Favorit, von einem Pflichtsieg will TS-Trainer Zivojin Juskic nichts wissen: „Wir haben in der vergangenen Saison ein Testspiel gegen Großkrotzenburg gemacht und eine klare Niederlage kassiert. Wir sind also gewarnt.“ Zumal der Einsatz von Kapitän Niklas Kessler (krank) fraglich ist und Torhüter Dennis Weinreich (Knieprobleme) sicher ausfällt. Ihn ersetzt Simon Deis zwischen den Pfosten. „Wir müssen weiter unsere positive Einstellung beibehalten, dann holen wir automatisch Punkte“, meint Juskic.

1. FCA Darmstadt - Viktoria Urberach (So., 15 Uhr). Nach acht Spieltagen muss festgestellt werden: Auf einen leichteren Gegner als die Darmstädter wird Urberach in dieser Saison nicht mehr treffen. Die Hausherren sind noch ohne Punkt und haben erst ein Tor erzielt. Ganz im Gegensatz haben die Rödermarker am Sonntag mit dem 6:0-Schützenfest gegen Großkrotzenburg Selbstvertrauen getankt. „Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, sagt Viktoria-Trainer Max Martin und lässt keinen Zweifel am zweiten Dreier in Folge: „Alles andere wäre eine große Enttäuschung. Wir wollen uns weiter Selbstvertrauen holen.“

TS Ober-Roden bezwingt KV Mühlheim: Fotos

KV Mühlheim - Vatanspor Bad Homburg (So., 15 Uhr). Als Tabellen-14. wächst der Druck auf den Aufsteiger aus Mühlheim. Zwar waren die Leistungen einigermaßen in Ordnung, die Punkteausbeute ist jedoch zu mager. „In der Tabelle zeichnen sich nach acht Spielen schon Konturen ab“, sagt KV-Trainer Raduan Belaajel, „dadurch geraten wir mehr und mehr unter Zugzwang.“ Es gehe jetzt nicht mehr darum, die Niederlagen schönzureden, sondern nur noch um die nötigen Punkte. „Wir müssen in jedem Spiel immer 100 Prozent geben. Weniger reicht in dieser Liga nicht. Dessen müssen sich meine Spieler langsam bewusst werden“, meint Belaajel. Mitaufsteiger Bad Homburg hat dies schon besser verinnerlicht und liegt in der Tabelle auf Rang sechs.

Kickers Offenbach II - SV 07 Geinsheim (So., 15 Uhr). Die junge OFC-Mannschaft hat spielerisch Potenzial, ist in ihren Leistungen jedoch noch zu schwankend. Entsprechend rangieren die Kickers nur auf Rang 13. Um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren, sollte gegen den Achten aus Geinsheim ein Sieg her.  (dani)

Quelle: op-online.de

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