3. Liga: HSG unterliegt Groß-Bieberau/Modau

Heimserie der Hanauer reißt im 22. Spiel

Zu selten haben sich die Hanauer, hier links der A-Jugendliche Tarek Marschall gegen die erfahrenen Spieler der MSG Groß-Bieberau/Modau wie hier Michael Malik durchgesetzt.
+
Zu selten haben sich die Hanauer, hier links der A-Jugendliche Tarek Marschall gegen die erfahrenen Spieler der MSG Groß-Bieberau/Modau wie hier Michael Malik durchgesetzt.

Hanau - Nach 19 Siegen und zwei Unentschieden fällt die Festung Main-Kinzig-Halle: Die Drittliga-Handballer der HSG Hanau kassieren mit dem 28:32 (11:15) gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau erstmals seit dem 26. März 2017 (27:31 gegen den HC Elbflorenz) wieder eine Heimniederlage.

Hanaus Trainer Patrick Beer wollte die Niederlage aber nicht einfach auf die vielen Personalsorgen in den vergangenen Wochen schieben: „Wir haben keinen Zugriff bekommen. Abwehr und Torhüter haben nicht ihre Normalform erreicht und im Angriff haben wir am Kreis zu viele Chancen liegen lassen.“

Dabei hatten die Hanauer bereits vor dem Spiel den nächsten Ausfall beklagt: Michael Hemmer (Schleudertrauma) musste passen. Hemmer verbrachte einige Tage im Krankenhaus, zum Glück bestätigte sich der Verdacht auf einen Wirbelbruch nicht. Wie lange der Rückraumspieler ausfällt, ist noch offen. Marc Strohl trainierte die Woche über aufgrund einer schweren Erkältung zwar nicht, war aber mit neun Toren der erfolgreichste Hanauer Schütze. Ihm und Hannes Geist bescheinigte Beer eine gute Leistung, „dahinter kam aber nicht viel, das war recht dünn“, meinte der Hanauer Trainer. Die Grimmstädter versuchten während der Partie alles. Manndeckung, siebter Feldspieler. „Aber wir wurden hinten jedes Mal direkt wieder bestraft“, erklärte Beer.

Die Hanauer führten mit 2:0 und 8:6, ehe die Groß-Bieberauer, die mit nur elf Spielern nach Hanau gekommen waren, mit einem 4:0-Lauf zum 10:8 erstmals mit zwei Toren in Führung gingen und diese nach dem 10:10-Ausgleich auch mit in die Pause nahmen. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Hanauer immer wieder auf zwei oder drei Tore heran, zum Ausgleich oder gar zur Führung reichte es aber nicht mehr. Beim 24:26 sieben Minuten vor Spielende durften die Hausherren letztmals auf einen Punktgewinn hoffen, ehe Groß-Bieberau/Modau mit zwei Toren zum 28:24 für die endgültige Entscheidung sorgte. Vier Minuten später war die Traumserie von 21 Partien ohne Niederlage vor eigenem Publikum endgültig Geschichte.

Partien ohne Niederlage vor eigenem Publikum endgültig Geschichte.

Spielfilm:2:0 (2.), 2:3 (5.), 5:5 (9.), 7:5 (11.), 8:6 (14.), 8:10 (20.), 10:10 (22.), 10:13 (26.), 11:15 - 16:18 (37.), 16:21 (41.), 17:23 (44.), 20:23 (47.), 24:26 (53.), 24:28 (56.), 27:31, 28:32

Zeitstrafen: 5:5 - 7m: 4/5 - 4/5

HSG Hanau: Schermuly, Müller; Ritter (6/4), Woiwod (5), Gerst (1), Strohl (9), Marschall, Brüggemann (1), Pillmann (2), Geist (3), Neumann (n.e.), Christoffel, Pareigis (1) (leo)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare